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Kategorie "Datenschutz"

11. Jan
Teaser

Falsche Telekom Rechnungen inkl. Virus / Trojaner

Es werden derzeit häufig die folgenden Fake-Rechnungen unter dem Namen der Deutschen Telekom verschickt. Bei uns soll einmal monatlich der Anschluss gesperrt werden … seit Wochen.

Absender der falschen E-Mail

Telekom Deutschland GmbH 

Inhalt der E-Mail

Sehr geehrte(r) Max Muster,

leider konnten wir von Ihnen seit dem 15.12.2017 keinen Zahlungseingang feststellen.

Ihr Anschluss wird daher gemäß unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Telefon und Datennutzung ab dem 12.01.2018 gesperrt.
Damit Sie Ihren Anschluss weiter vollständig nutzen können, zahlen Sie bitte die beigelegte Rechnung umgehend.

Sollte die Zahlung bereits erfolgt sein, betrachten Sie diese E-Mail bitte als gegenstandslos.

Mit freundlichen Grüßen

Telekom Deutschland GmbH

Als Anlage finden Sie eine Datei

Max Muster 08.01.2018 Telekom.zip (522 KB)

Niemals den Anhang öffnen, denn in dem gepackten ZIP Archiv befindet sich keine Rechnung (das wäre ggf, eine PDF Datei), sondern eine ausführbare .com-Datei (= Programm/Anwendung).

Die Datei nicht öffnen und erst recht NICHT STARTEN !

Wenn Sie das Programm nur einmal kurz starten würden, kann sich sofort ein Programm auf Ihrem Computer einrichten, welches z.Bsp. Ihre Passwörter verschickt, Ihre Eingaben protokolliert, Ihre Dateien verschlüsselt oder zerstört usw. uwf.

Sollten Sie einen Telekomanschluß haben (denn auch wir als Nicht-Telekomkunden erhalten dieses E-Mails), fragen sie bei der Telekom-Hotline nach: 0800 / 33 0 3000.

06. Jan
27. Dez 2017
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OpenDNS: Internetzensur vom Feinsten !

Das schlägt dem Fass des freien Internets den Boden aus:

Der DNS Anbieter mit dem fehlklingenden “OpenDNS” zensiert – und zwar kräftig. Wer sich dann Alternativen suchen möchte und z.Bsp. die inzwischen aufgelöste “German Privacy Foundation” sucht (www.privacyfoundation.de), wird ebenfalls geblock:

Diese Seite ist aufgrund von Inhaltsfilterung blockiert.
server.privacyfoundation.de

Entschuldigen Sie, aber server.privacyfoundation.de wurde durch Ihren Netzwerkadministrator blockiert.

Diese Seite wurde folgendermaßen kategorisiert: Proxy/Anonymizer

Je nachdem, wie man “Open” in “openDNS” interpretieren möchten (im Sinne von “kostenfrei” oder “allgemein zugänglich” oder im Sinne von “freiheitlich” oder “uneingeschränkt”) machen sich doch erheblichste Zweifel an der Freiheit dieses DNS Services breit.

Ein Grund mag die Übernahme durch Cisco Systems sein. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Alternativen sind z.Bsp. die wirklich freien (nach unseren Grundwerten des deutsches Grundgesetzes) DNS Server des CCC:

DNS HowTo des CCC
Liste “Öffentliche Nameserver”

28. Nov 2017
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Sicherheit: Verlorenes Passwort im Codiad Editor

Wenn Sie den Codiad WebEditor benutzen und Ihr Passwort vergessen haben, dann kann Ihnen diese Lösung helfen:

Öffnen Sie im codiad Verzeichnis die Datei “data/users.php”:

nano data/users.php
<?php
/*|[{"username":"john","password":"6bf7d9cab423e10349e3bd0389d11697e7080ba9","project":"\/home\/john\/public_html\/projects"}]|*/
?>

Setzen Sie vorübergehend das Passwort für John auf “login” indem Sie den Inhalt von “password” auf “93ceb7962cf40688f3c465ba57ff7286893fd19e” ändern:

<?php
/*|[{"username":"john","password":"93ceb7962cf40688f3c465ba57ff7286893fd19e","project":"\/home\/john\/public_html\/projects"}]|*/
?>

Beenden Sie nano durch “Strg + X” und speichern Sie die Änderungen ab.

Sie können sich nun in Codiad wieder anmelden. In diesem Beispiel mit Benutzer “john” und dem Passwort “login”.

Fertig.

Vergessen Sie bitte nicht, Ihr Passwort in Codiad wieder zu ändern. Gehen Sie dafür in das Menü auf der rechten Bildschirmseite, klicken Sie “Password” an und geben Sie ein neues, geheimes Passwort ein.

Wenn Sie gerne direkt ein eigenes und verschlüsseltes Passwort in die “users.php” eintragen möchten, dann können Sie den Passwort Hash mithilfe der folgenden PHP Datei selber erzeugen. Es ist recht einfach: Ihr Passwort wird zuerst per MD5 codiert und dann über dieses Ergebnis ein SHA1 laufen gelassen:

nano getCodiadPassword.php
<?php

echo sha1(md5("PASSWORD")) . "\n";
php getCodiadPassword.php
508b38590a90d32990aadd7350d160b795c3ab41

Das wäre der Hash für den Text “PASSWORD”.

22. Nov 2017
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megaRAID: Alarm auf “silent” stellen

Wenn Sie ein “megaRAID” System benutzen und eine Festplatte einen Fehler hat … dann werden Sie erleben, was echter Alarm bedeutet. Eine Feuerwehrsirene direkt neben Ihnen ist ein Witz gegen den Alarm einiger RAID-Gehäuse.

Das kann und mag für einige Fälle (und fast taube Techniker) so gewünscht sein; häufig reicht auch ein aufmerksamer Administrator, richtig konfigurierte Warnmeldungen per E-Mail und ordentliche Vorbereitung.

Den Alarm können Sie mit folgendem Befehl ausschalten:

megacli -AdpSetProp AlarmSilence -aALL
Adapter 0: Set alarm to Silenced success.

Exit Code: 0x00

Für den Alarmzustand gibt es folgenden Optionen:

Leiser Alarm (Silence active alarm)

MegaCli -AdpSetProp AlarmSilence -aALL

Deaktivierter Alarm (Disable alarm)

MegaCli -AdpSetProp AlarmDsbl -aALL

Aktiver Alarm (Enable alarm)

MegaCli -AdpSetProp AlarmEnbl -aALL
22. Aug 2017
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Komplette Webseite mit “wget” sichern

Der folgende Befehl erlaubt es, eine Webseite unter Linux komplett als Kopie lokal zu speichern:

wget -r http://www.domain-name.de

Dabei erstellt “wget” automatisch eine Verzeichnisstruktur im aktuellen Ordner und legt alle angerufenen Dateien dort ab.

05. Aug 2017
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WordPress: Die readme.html Datei blocken

WordPress hat schon lange die unbeachtete Sicherheitslücke mit der eigenen “readme.html” Datei.

Das wird bei den Veröffentlichungen (Updates) wohl auch keiner vom WordPress Team mehr lernen: Solche Details geben Angreifern wertvolle Informationen über das eingesetzte System, die eingesetzte Version (denn auch die readme Datei ändert sich von Zeit zu Zeit) und somit mehr Möglichkeiten des Angriffes. Der Inhalt solcher Dateien ist für den Webseitenbetreiber ggf. interessant; jeden anderen gehen solche Details nichts an.

Lösung:
Sperren Sie selbst in der .htaccess Datei den Zugriff auf diese Datei:

RewriteCond %{THE_REQUEST} /readme\.html[?/\s] [NC]
RewriteRule ^ - [R=404,L]

Danach wird dem Benutzer für diese Datei ein 404 Fehler (“Datei nicht gefunden”) angezeigt.

13. Jul 2017
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Sicherheit: SSL für Authentifizierung erzwingen (Apache erlaubt non-SSL redirect)

Wenn Sie auf Ihrem Webserver Verzeichnisse per “.htaccess” schützen und SSL für eine verschlüsselte und sichere Übertragung der Benutzerdaten benutzen möchten, dann kennen Sie wahrscheinlich das Problem:

Der Benutzer ruft die Webseite ohne SSL (“http://” und nicht “https://”) auf und die Passwortabfrage erscheint noch vor der Weiterleitung auf die SSL geschützte Seite. Das heißt, dass die Benutzerdaten (Benutzername und Passwort zur Identifizierung) unverschlüsselt an den Server übertragen werden und erst nach der Akzeptanz dieser Zugangsdaten eine Weiterleitung auf die SSL geschützte Webseite erfolgt. Nicht wirklich sicher und nicht wirklich der gewünschte Ablauf, denn gerade solche Daten sollten bei der Übertragung geschützt werden.

Lösung: Ergänzen Sie Ihre “.htaccess” Datei nach dem folgenden Muster und der Apache-Server wird erkennen, dass der Benutzer ohne SSL zugreift. Zuerst erfolgt dann eine Weiterleitung auf den SSL Kanal und erst danach, auf Basis der SSL Verschlüsselung, erfolgt die Abfrage der Benutzerdaten (in diesem Beispiel gegen die “.htpasswd”).

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTPS} off
RewriteRule (.*) https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI}

<If "%{HTTPS} == 'on'">
AuthUserFile "/path/to/.htpasswd"
AuthType Basic
AuthName "Enter your password with SSL protection"
require valid-user
</If>
27. Jun 2017
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Sicherheit: access.log analysen (Browser, IP Adressen, …)

Um aus der “accedd_log” (oder “access.log”) die Anzahl der unterschiedlichen Browser zu filtern, nutzen Sie folgenden Befehl:

awk -F\" '{print $6}' /var/log/access_log | sort | uniq -c | sort -fnr

Die 50 häufigsten IP Adressen von Zugriffen zu erhalten:

awk '{print $1}' /var/log/access_log | sort | uniq -c | sort -rn | head -50

Bei beiden Beispielen muss natürlich der Pfad zum gewünschten Log angepasst werden.

02. Mrz 2017
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Gefährlicher Müll: Pseudo Rechnungen mit personlichen Daten

Betreff : Rechnung für Max Muster NR. 025653380
Absender: Sachbearbeiter OnlinePayment GmbH 

Sehr geehrte(r) Max Muster,

leider mussten wir feststellen, dass die Zahlungserinnerung Nummer 025651280 bis 
heute ohne Reaktion Ihrerseits blieb. Nun bieten wir Ihnen damit letztmalig die 
Chance, den nicht gedeckten Betrag unseren Mandanten OnlinePayment GmbH zu 
begleichen.

Aufgrund des bestehenden Zahlungsausstands sind Sie verpflichtet dabei, die durch 
unsere Tätigkeit entstandene Kosten von 81,08 Euro zu tragen. Bei Fragen oder 
Unklarheiten erwarten wir eine Kontaktaufnahme innerhalb von 48 Stunden. Um 
weitete Kosten auszuschließen, bitten wir Sie den ausstehenden Betrag auf unser 
Bankkonto zu überweisen. Berücksichtigt wurden alle Buchungen bis zum 05.04.2017.

Verbindliche Personalien:

Name
Anschrift
PLZ Ort

Telefon: Nummer

Überweisen Sie den nun fälligen Betrag unter Angaben der Artikelnummer so 
rechtzeitig, dass dieser spätestens zum 11.04.2017 auf unserem Bankkonto verbucht 
wird. Können wird bis zum genannten Datum keine Überweisung bestätigen, sind wir 
gezwungen Ihre Forderung an ein Inkasso zu übergeben. Alle damit verbundenen 
zusätzliche Kosten werden Sie tragen müssen.

Die detaillierte Kostenaufstellung NR025653380, der Sie alle Einzelpositionen 
entnehmen können, befindet sich im Anhang.

Mit verbindlichen Grüßen

Sachbearbeiter Tobias Wein

Im Anhang findet sich eine Zip-Datei, welche meist den Namen des Empängers trägt.

Diese Zip-Datei sollten Sie unter keinen Umständen speichern oder öffnen.

Um den Inhalt einmal preis und damit eine Begründung für meine Warnung zu geben, habe ich die Datei in einer geschützten Umgebung analysiert.

In der Zip-Datei versteckt sich wieder eine Zip-Datei, in welcher eine ausführbare Datei (.com Endung) enthalten ist. Würde diese Datei auf dem PC ausgeführt werden, kann sie alles mögliche installieren, auslesen oder durchführen. Das dadurch gestartete Programm hat auf alle Daten Zugriff, auf welche Sie auch Zugriff haben. Wenn sie “nur” gelesen und/oder verschickt werden ist das schon schlimm genug. Wenn jedoch unbemerkt Daten verändert werden, dann haben Sie innerhalb von Sekunden(bruchteilen) veränderte Daten bzw. Dateien.