Copying sources and texts (also in parts) for publishing without our permission is NOT ALLOWED. We are fed up with finding our work on other sites (like stackoverflow).
Das Kopieren von Quellcode und Texten (auch in Auszügen) ist nicht erlaubt. Wir haben es gründlich satt, unsere Arbeit auf anderen Webseiten zu finden.

Copying for non-public usage is allowed.           Das private Kopieren und Benutzen ist natürlich erlaubt und erwünscht.
27. Apr 2012
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Linux: Fehler “invalid password file entry delete line ”? pwck: no changes” beheben

Wenn Sie den folgenden Fehler erhalten:

invalid password file entry
delete line ''? pwck: no changes

Dann öffnen Sie bitte die Datei “/etc/passwd”:

nano /etc/passwd

Löschen Sie nun die Leerzeilen (wahrscheinlich am Ende der Datei) und speichern Sie die korrigierte Datei ab (“Strg+X” > “Y”).

Starten Sie nun den folgenden Befehl:

/sbin/shadowconfig on

Häufig wird dieser Fehler beim Ausführen von “apt-get” ausgegeben. Leider meist sehr versteckt in einer Masse von Fehlermeldungen.
Starten Sie dann “apt-get” nochmals wie folgt um die Installationen abzuschließen:

apt-get -f install
08. Apr 2012
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Sicherheit: Glauben Sie noch an anonymes Surfen um Internet ?

Wenn Sie glauben, dass Sie anonym im Internet surfen und dabei keine Spuren hinterlassen … dann täuschen Sie sich. Ihre Spur ist klar und deutlich und kann relativ einfach nachvollzogen werden. Unternehmen bedienen sich dafür sog. Cookies und zentral geschalteter Werbeanzeigen auf Ihren besuchten Webseiten. Durch diese Cookies kann der zentrale Werbeserver Ihre Wanderung durch das Internet ich Echtzeit leicht verfolgen, dokumentieren und zu jedem späteren zeitpunkt rekonstruieren oder auswerten. Durch diese Technik stehen den Unternehmen nicht nur Ihre Interessen und Neigungen, sondern auch Ihre bevorzugten Seiten zur Verfügung – ideal um Ihnen passende Werbung anzuzeigen und Sie optimal “zu beraten”.

Allein beim Besuch dieser Webseite können wir ohne fremde Hilfsmittel wie Werbe-Cookies die folgenden Daten von Ihnen erhalten:

Ihre aktuelle IP
Ihr aktueller Name %s
Ihr Browser %s
Ihre vorherige Webseite %s
Ihr Kontient %s
Ihr Land %s (%s / %s)
Ihre Stadt %s (Region %s)
Ihr Koordinaten %s / %s
Bildschirmauflösung Pixel
Bildschirm Nutzung Pixel
Bildschirm Farbtiefe
Besuchte Seiten

Nicht alle Daten werden bis in die Tiefe berechnet und nachvollzogen. So sind z.Bsp. die “Besuchten Seiten” nur die Information Ihres Browsers, wieviele Webseiten Sie in dieser Sitzung in diesem Fenster bereits besucht haben.

Ihre aktuelle IP
Auch Ihre aktuelle IP kann sich (sofern Sie keine feste IP besitzen) bei jeder Einwahl zum Ihrem Provider verändern. Bei Internet-Flatrates geschieht dieses meist einmal täglich.

ABER: Ihre IP wird beim Provider gespeichert – je nach aktuellem Gesetzesstand 3 oder 6 Monate. Ob noch länger ist abhängig davon, ob Ihre Daten vielleicht noch zu internen Abrechnungszwecken gespeichert werden und Sie dieser Speicherung (z.Bsp. in Ihrem Vertrag) zugestimmten. In jedem Fall ist eine eindeutige Zuordnung Ihrer IP auch rückwirkend leicht möglich – dafür wird jedoch ein wichtiger Grund benötigt (z.Bsp. bei Strafverfolgung, illegalen Downloads von MP3 oder Videos, …)

Was können Sie tun ?

Im Internet gibt es zahlreiche Identitäts-Verschleierungs-Programme. Viele davon sind es die mühe nicht wert, sie zu testen; einige jedoch haben Potenzial. Ob Sie Software zum Installieren bevorzugen oder lieber über Proxy-Dienste surfen, ist natürlich Ihre Entscheidung:

Für Webwerf-E-Mail-Adressen gibt es auch Angebote:

Weitere informationen:

Wichtige Information
Dieser Artikel soll weder illegales Verhalten im Internet schützen oder unterstützen. Dieser Artikel soll Sie nur auf Ihre Daten, deren Sicherheit und einfache Nutzung aufmerksam machen. Werden Sie sensibel, wenn es um Ihre persönlichen Daten geht – im welchem Umfang auch immer. Ihre Daten können einfach (wie Sie gesehen haben) gesammelt werden und dann (ohne Ihr Wissen oder Ihre zustimmung) verbunden werden. So werden z.Bsp. Daten von einigen Webseiten durch GoogleAnalytics in den USA gespeichert. Ebenso liegen viele Server der großen Werbe-Dienstleister in den USA. Dort ist das Kombinieren und Verknüpfen von solchen Daten einfacher möglich als bei uns. Die gewonnenen Informationen können dann genutzt werden – oder haben Sie sich noch nie gewundert, warum einige Webseiten Ihnen auffällig passende Angebote anzeigen ?

07. Apr 2012
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Moderneren Verwertungsrecht: Tatort-Drehbuchautoren und Ihre Wahrnehmung der modernen Medien …

In einem offenen Brief (in kompletter Länge am Ende dieses Artikels) haben sich 51 Drehbuchautoren der ARD “Tatort” Filme motzend gegen die Netzgemeinde gestellt … denn Netzgemeinde ist Netzgemeinde und weithin in diesen Kreisen alles eine Suppe. Der “CCC” (Chaos Computer Club) hat eine Antwort auf diesen Brief verfasst:

http://www.ccc.de/de/updates/2012/drehbuchautoren

Dabei sollten die ARD Schreiberlinge vielleicht nicht vergessen: Auch wir Blog-Autoren, die Webseitenbetrieber und Software-Programmierer sind Urheber geistigen Eigentums. Wir erschaffen neue Software und Texte und müssen dafür auch auf die Einhaltung der Rechte von Urhebern setzen – nur haben wir (durch unser tägliches Umfeld) schon begriffen, dass es

(a) einen großen Unterschied zwischen den gerne vorgeschobenen Raubkopierern (à la “kino.to”) und der normale Netzgemeine gibt,
(b) bei den gewünschten 100 Jahren wir die ganzen digitalen Daten jetzt schon kaum noch speichern können,
(c) wir diese Datenmassen erst recht nicht auf lange Zeit sichern können (auf welchem Medium denn ?)
(d) und diese Debatten häufig nur Schaumschlägerei sind.

Mögen uns die Drehbuchautoren doch erklären, wie sie Ihre Werke für mehr als 70 Jahre sichern möchten.

Und hier der offene Brief der Autoren:

Liebe Grüne, liebe Piraten, liebe Linke, liebe Netzgemeinde!

Wir Unterzeichner erkennen an, dass Sie alle sich eines veritablen Problems annehmen wollen,
das die zwei großen, am Internet hängenden „Parteien“ betrifft: Die schlechte Lage der Urheber,
ihre unangemessene Vergütung und die millionenfache illegale Nutzung von urheberrechtlich
geschützten Inhalten auf der einen Seite, 600.000 Abmahnungen von Usern und die Möglichkeit
von Netzsperren und (anlassloser) Vorratsdatenspeicherung, die Sie gerne Zensur nennen, auf
der anderen Seite.

Wenn Sie dieses tatsächliche Dilemma aber ernsthaft lösen (helfen) wollen, ist es an der Zeit,
sich von ein paar Lebenslügen zu verabschieden.

Grüne Politiker untermauern das aktuelle Problem üblicherweise durch die Gegenüberstellung
zweier Grund- und Menschenrechte: Der Artikel 27 der Menschenrechte postuliere einerseits den
Schutz des Urhebers als Eigentümer seiner Schöpfung, seiner Werke, andererseits würde der freie
Zugang zu Kunst und Kultur garantiert. Diese dramatische Gegenüberstellung enthält aber gleich
zwei Lebenslügen:

1. Die demagogische Suggestion, es gäbe keinen freien Zugang zu Kunst und Kultur mehr – eine
Behauptung, die durch nichts bewiesen wird. Was auch schwer fallen dürfte: die Bundesrepublik,
die westliche Welt hat in über 100 Jahren ein definiertes, klares System verschiedener
Nutzungsarten und Zugänge herausgebildet.

2. Die demagogische Gleichsetzung von frei und kostenfrei. Die Menschenrechte garantieren in
der Tat einen freien, aber doch keinen kostenfreien Zugang zu Kunst und Kultur. Diese politische
Verkürzung von Grünen, Piraten, Linken und Netzgemeinde dient lediglich der Aufwertung der
User-Interessen, deren Umsonstkultur so in den Rang eines Grundrechtes gehievt werden soll.

Wie überhaupt der ganze Diskurs über das Netz und seine User einen hohen Ton anschlägt und damit
die Banalität von Rechtsverstößen kaschiert oder gar zum Freiheitsakt hochjazzt. Die Grundrechte
der Urheber bzw. der von ihnen beauftragten Rechteinhaber aber werden dagegen marginalisiert: Zum
Beispiel das Grundrecht auf geistiges Eigentum. Dieses Recht wird nicht nur frontal angegriffen und
infrage gestellt, neuerdings schicken gerade die Grünen gerne von Google alimentierte Initiativen
wie collaboratory, Alexander-von-Humboldt-Institut oder auch das (vormalige) Max-Plank-Institut für
geistiges Eigentum vor, die angeblich völlig autonom und unabhängig eine neue Rechtsgrundlage suchen
würden – im sogenannten Immaterialgüter-Recht.

Fakt ist, dass die Urheberrechte in der Bundesrepublik nicht nur durch die Verfassung, sondern auch
durch zahllose, völkerrechtlich verbindliche Verträge auch innerhalb der EU ultimativ verbrieft sind.
Dass dieses Grundrecht aktuell zur politischen Disposition stünde, gehört zu den liebevoll gehegten
Lebenslügen der Netzgemeinde.

Und noch eine Lebenslüge, die allerdings typisch geworden ist für die Berliner Republik: der Ausweg
in die Symbolpolitik. Das Beispiel hierfür sind hier die Schutzfristen, mit denen die Urheber bzw.
ihre Nachfahren von dem eigenen Werk profitieren können. Zur Zeit sind das 70 Jahre post mortem, die
Netzgemeinde fordert radikale Verkürzungen, gern auch mal „Modernisierung“ genannt. Dabei reichen die
Forderungen von „gar keine Schutzfrist“, einer 5-Jahresfrist nach Veröffentlichung des Werkes, die
letzte Forderung der Grünen lautet: „Solange der Urheber lebt“, andere Netzinitiativen nennen 20 Jahre
post mortem.

Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass nirgendwo eine Argumentation versucht wird, warum gerade
diese Eigentumsform überhaupt eine Einschränkung erfahren darf, ist dieser Vorschlag zur Lösung des
o.g. Dilemmas völlig ungeeignet. Nicht nur, dass die Urheber durch diese Schutzfristen-Verkürzung
enteignet und damit dramatisch schlechter gestellt würden, nein, dieser Vorschlag ändert auch kein
bisschen an den Interessen der vermeintlich unschuldigen User: Ihre illegalen Downloads oder
Streamings betreffen in der Masse nur die allerallerneuesten Filme, Musiken, Bücher, Fotos und
Designs – und nicht etwa Werke, die 20, 40 oder 60 Jahre alt sind. Eine Verkürzung der Schutzfristen
würde an diesem Problem also nichts ändern, wäre reine Symbolpolitik: Schaut her, wir haben den
Urhebern auch was weggenommen...

Die vermutlich gravierendste Lebenslüge der selbsternannten Problemlöser zum Schluss: Wenn man Urheber
und User besser stellen will, braucht es ja einen, der diesen Alle-haben-alle-wieder-lieb-Kompromiss,
der den Kram bezahlt – denn wie in allem, was hergestellt wird, steckt auch im „Content“ verdammt viel
Arbeit von Urhebern und kostet deshalb auch Geld, das irgend jemand bezahlen muss. Diesen omnipotenten
Zahler kennt die Netzgemeinde auch schon ganz genau: Nein, nicht Google, youtube und die anderen
Internetserviceprovider, die sich dumm und dämlich daran verdienen, illegale Kontakte zu vermitteln, den
kriminellen Modellen wie kino.to, megaupload, the Pirate Bay etc. überhaupt zum Erfolg zu verhelfen.
Nein, für die Grünen, Piraten und Netzpolitiker aller Parteien ist der große Übeltäter die
Verwertungsindustrie: Sony, Universal, Bertelsmann und, ganz wichtig, natürlich die GEMA und die anderen
Verwertungsgesellschaften. Das sind in ihren Augen die Blutsauger, die sollen die Zeche zahlen.

Mal davon abgesehen, dass die selbsternannten Digital Natives (auch) über diesen Punkt nie direkt mit
den betroffenen Urhebern gesprochen haben, sie haben überhaupt nicht verstehen oder begreifen wollen,
dass bis auf Maler und Bildende Künstler diese Trennung in Ur-heber und „böse“ Verwerter überhaupt
keinen Sinn macht, ja unmöglich ist: Filme, Musikproduktionen, wp- und Werbekampagnen, Architektur-
und Designprodukte werden überhaupt erst realisiert, wenn die künstlerischen Ideen der Urheber mit
Kapital und Vermarktungsknowhow zusammenkommen.

Wenn die Grünen, Piraten, die Netzpolitiker aller Parteien es mit den Urhebern also wirklich ernst
meinen, dann sollten sie zunächst mal mit ihren eigenen Kulturpolitikern sprechen: Die können ihnen
den Zusammenhang von Kunst/Kultur und materieller Absicherung sicher erläutern, ihnen klar machen,
dass die nachhaltige Produktion qualitativ hochwertiger Kunst und Kultur nicht amateurhaft, also wie
Wikipedia organisiert werden kann. Immerhin leben hunderttausende Menschen von kreativer Arbeit und
helfen mit ihren (konkurrenzfähigen) Werken, die ideelle und materielle Zukunft einer post-
industriellen Bundesrepublik auch international zu sichern.

Wenn man die Lage der Urheber nachhaltig verbessern will, dann müssten also alle politischen
Kräfte den Urhebern bzw. ihren Verbänden helfen, das Urhebervertragsrecht zu verbessern, die
Verhandlungspositionen der Urheber gegenüber den Verwertern zu stärken: Mit Hilfe verbindlicher
Regelungen zu den Gemeinsamen Vergütungsregeln (GVR) oder mit einem Verbandsklagerecht, 
oder, oder...

Vor allen Dingen sollten die Netzpolitiker aller Parteien die Finger von den Schutzfristen
lassen, und bitte nicht jede Missbrauchskontrolle bei Providern und Usern gleich als den
definitiven Untergang des Abendlandes anprangern: Bei der Suche nach Schwarzfahrern und 
teuerhinterziehern zum Beispiel, müssen sich die Bürger auch einige Einschränkungen ihrer
Rechte gefallen lassen.

Für konstruktive Gespräche über den anstehenden historischen Kompromiss zwischen Urhebern
und Usern stehen wir jederzeit bereit.

Mit freundlichen Grüßen

Urs Aebersold
Feo Aladag
Miguel Alexandre
Friedrich Ani
Knut Boeser
Katrin Bühlig
Fred Breinersdorfer
Leonie-Claire Breinersdorfer
Stefan Cantz + Jan Hinter
Orkun Ertener
Christoph Fromm
Klaus Gietinger
Axel Götz
Dinah Marte Golch
Jochen Greve
Harry Göckeritz
Michael Gutmann
Peter Hemmer
Peter Henning
Felix Huby
Stefanie Kremser
Wolfgang Limmer
Petra Lüschow
Daniela Mohr
Martina Mouchot
Clemens Murath
Carolin Otto
Henriette Piper
Claudia Prietzel
Peter Probst
Gerhard J. Rekel
Pim G. Richter
Johannes Rotter
Heike Rübbert
Peter Scheibler
Hartmann Schmige
Holger Karsten Schmidt
Simone Schneider
Susanne Schneider
Dorothee Schön
Thomas Schwank
Xaõ Seffcheque
Markus Stromiedel
Uwe Wilhelm
Michael Wogh
Daniel Wolf
Gerlinde Wolf
Eva Zahn
Volker A. Zahn
Peter Zingler

29. März 2012

Quelle: http://www.drehbuchautoren.de/nachrichten/2012/03/offener-brief-von-51-tatort-autoren-0

Oh je.

02. Apr 2012
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Linux: Sidebar einstellen / konfigurieren (hier: Ubuntu)

Immer mehr Benutzer nervt die “neue” Ubuntu Seitenleiste (“Sidebar”). Seit den letzten Versionen bzw. Updates läuft die Sidebar nicht mehr rund und verursacht zunehmend Ärger und Verdruss. In vielen Foren werden Tipps in die Richtung “wechselt den Desktop-Manager zu KDE” usw. gegeben. Das muss aber nicht sein und stellt nicht die einzige Lösung dar.

Wer seinen Desktop behalten möchte und einfach nur die Sidebar auf sich anpassen will, dem hilft die Anwendung “CompizConfig” weiter:

Setzen Sie im o.a. Beispiel die Auswahl hinter “Hide Launcher” auf “Never” und die Sidebar bleibt immer fest an der Seite und wird nicht mehr automatisch ausgeblendet.

Solten Sie die Anwendung “CompizConfig” nicht finden, installieren Sie diese bitte über das “Software Center” und nicht über “apt-get”. Nur im “Software Center” scheint die Anwendung richtig gefunden und installiert zu werden – auf dem anderen Weg kommt es teilweise zu Konfikten.

Die Einstellungen (sh. oberes Bild) finden Sie in “CompizConfig” unter “Arbeitsfläche” > “Ubuntu Unity Plugin”:

Natürlich können Sie auch viele andere Einstellungen in dieser Anwendung anpassen.

02. Apr 2012
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Linux: Desktop neu starten ohne die laufenden Anwendungen zu verlieren

Um Ihren Desktop (z.Bsp. in Ubuntu) zurück zu setzen ohne dabei die laufenden Anwendungen zu stoppen bzw. zu verlieren, geben Sie folgenden Befehl ein:

unity --replace &

Diesen Befehl können Sie z.Bsp. auch dann nutzen, wenn die Ubuntu-Sidebar sich mal wieder aufgehängt hat. Das passiert gerne nach Wechseln der Bildschirmauflösung (durch Spiele u.ä.) oder durch aufgehängte Anwendungen.

Beispielausgabe:

Checking if settings need to be migrated ...no
Checking if internal files need to be migrated ...no
Backend     : gconf
Integration : true
Profile     : unity
Adding plugins
Skipping upgrade com.canonical.unity.unity.01.upgrade
Skipping upgrade com.canonical.unity.unity.02.upgrade
Initializing core options...done
Initializing bailer options...done
Initializing detection options...done
Initializing composite options...done
Initializing opengl options...done
Initializing decor options...done
Initializing mousepoll options...done
Initializing snap options...done
Initializing grid options...done
Initializing vpswitch options...done
Initializing resize options...done
Initializing gnomecompat options...done
Initializing move options...done
Initializing animation options...done
Initializing place options...done
Initializing wall options...done
Initializing workarounds options...done
Initializing unitymtgrabhandles options...done
Initializing expo options...done
Initializing session options...done
Initializing fade options...done
Initializing ezoom options...done
Initializing scale options...done

Screen geometry changed:
   0x0x1920x1200

Initializing unityshell options...done
02. Apr 2012
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Virus: BKA (Bundeskriminalamt) Virus oder BP (Bundespolizei) Virus

Immer wieder kommt es zu Anfragen von Benutzern bzgl. des “BKA Virus” (aka. Bundespolizei-Virus).

Dabei wird direkt nach der Anmeldung bei Windows der komplette Monitor mit einem der folgenden Bilder gefüllt:

Auch auf “Alt-Tab” oder “Strg-Alt-Entf” (den sog. Affengriff) reagiert der Computer nicht mehr richtig. Kurz: Der Benutzer kann seinen PC nicht mehr benutzen.

Der Einsatz von Anti-Virenprogrammen hat nicht immer den gewünschten Erfolg. So konnte z.Bsp. Avira diesen Virus nicht finden – obwohl er nachweislich auf dem PC aktiv war. Auch der DE-Cleaner hat den kompletten Computer geprüft und dann gemeldet, dass keine Schadsoftware entdeckt wurde.

Um nicht gleich den kompletten Computer neu installieren zu müssen, hilft Ihnen vielleicht unsere folgende Anleitung:

  1. Starten Sie Ihren Computer im abgesicherten Modus:
    Drücken Sie direkt nach dem Einschalten den Computers mehrfach F7 und F8 abwechselnd.
    Wählen Sie dann bei der angezeigten Auswahl den “Abgesicherten Modus” aus
  2. Starten Sie (nachdem Windows gestartet wurde) den Explorer (Arbeitsplatz):
    Drücken Sie auf der Tastatur gleichzeitig die Windowstaste und “E”.
  3. Öffnen Sie das folgende Verzeichnis:
    C:\Benutzer\Ihr Benutzername\AppData\Local\Temp
    oder
    C:\Users\Ihr Benutzername\AppData\Local\Temp
  4. Löschen Sie den kompletten Inhalt dieses Verzeichnisses (sehr wenige Dateien lassen sich nicht löschen, da sie gerade genutzt werden).
    Es handelt sich um temporäre Dateien, welche von Programmen nur vorübergehend erstellt und genutzt werden.
    In diesem Verzeichnis werden Sie wahrscheinlich auch die Virusdatei finden:
    Meist hat sie einen Namen wie “gcs8h66.exe” o.ä. – solche Dateien nicht starten !!!
  5. Wenn Sie das Verzeichnis geleert haben, starten Sie Ihren Computer neu.
    Starten Sie wieder normal und nicht mehr im abgesicherten Modus
  6. Eventuell erhalten Sie nach der Anmeldung nun eine Hinweismeldung, dass die Datei “…” nicht gefunden werden konnte.

Hinweis:
Wir übernehmen keine Gewähr für Ihre Daten und Dateien. Sollte eine Software entgegen jeder üblichen Logik im o.a. Verzeichnis dauerhaft benötigte Dateien abgelegt haben, so können diese verloren gehen.

Wir raten Ihnen daher dringend zu einer regelmäßigen und vollständigen Sicherung (Backup) Ihrer Daten, Dateien und E-Mails. Solche Sicherungen können Sie vor Datenverlust durch Viren nicht schützen – Sie haben nach einer Entfernung oder Neuinstallation des Computers jedoch wieder Ihre Daten zur Verfügung.