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26. Apr 2013
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Update 3: Probleme mit einem 3D-Drucker (Solidoodle)

Historie

10.04.2013 Solidoodle: Probleme mit einem 3D-Drucker
10.04.2013 Update: Probleme mit einem 3D-Drucker (Solidoodle)
11.04.2013 Update 2: Probleme mit einem 3D-Drucker (Solidoodle)

Update 3

Das Lob bzgl. des schnellen Solidoodles Supportes muss ein wenig korrigiert werden.

Auf unsere Nachfrage (gestern Abend per E-Mail an Solidoodle geschickt) bekamen wir heute morgen eine Antwort. Diese Reaktionszeit ist vollkommen akzeptabel und erst recht aufgrund der Zeitverschiebung nachvollziehbar. Der Kritikpunkt ist ein anderer:

Uns wurde nun mitgeteilt, dass noch keine Ersatzteile abgeschickt wurden. Kurz zur Erinnerung: Die Abfrage und deren Zusage auf Bearbeitung ist nun 15 Tage her. Man hat sich entschlossen, uns anstelle des Ersatzteiles lieber einen neuen Extruder (vgl. “Druckerkopf”) zu schicken. Dieser könnte nun auch verschickt werden – eine genaue Angabe zu Versandart und geschätzter Versanddauer gab es nicht. Ehrlicherweise hat man aber auch geschrieben, dass die Bohrungen und Maße des Extruders sich verändert haben.

Wir haben Solidoodle heute nochmals freundlich darauf aufmerksam gemacht, dass der 3D Drucker nun seit mehr als 2 Wochen funktionslos bei uns steht und wir das Ersatzteil benötigen.

18. Apr 2013
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Sicherheit: So sieht dummes Phishing (Herausfinden von Online-Bankingdaten) aus

Es ist ja hinreichend bekannt, dass es mehr als genug Betrugsversuche im Internet und per E-Mail gibt. Dazu werden häufig irreführende, dem Original meist täuschend ähnliche, Webseiten entworfen um den Benutzer zur Eingabe von Passwörtern, PINs oder Antworten auf deren Geheimfragen zu bewegen (engl. “Phishing” – WikiPedia-Link).

Heute hat es mal eine E-Mail vorbei an der Spamerkennung geschafft und mir gezeigt, wie dumm solche Betrugsversuche doch sind. Vorab die E-Mail:

Liebe Kunde,

Bitte beachten Sie dass in Kürze ihre Onlinebanking Zugang abläuft. Damit Ihre Online-Zugang zu
Ihrem Konto für diesen Dienst ohne Unterbrechung fortgesetzt werden kann, klicken Sie auf das
Symbol unten für eine manuelle Aktualisierung Ihres Kontos. Mit diesem Service wird die Bank
in Ihrer Installation Internet-Banking-Konto, Spam kostenlose und sichere zusätzliche loggen
gegen Internet-Betrug. Um diesen Service nutzen, empfehlen wir Ihnen den Link unten klicken
und die erforderlichen Informationen für die Aktualisierung

ftp://xxx.xxx.217.43/rtb/raiffeisenbank.ch.html

Nach Abschluss der angeforderten Informationen Ihr Internet-Banking-Konto wird automatisch
aktualisiert mit der neuen Software, und einer unserer Mitarbeiter im Internet Banking-
Abteilung werden Sie telefonisch kontaktieren, um voll installieren und schließen Sie den
Vorgang

Beachten Sie, dass der Bank schätzt Ihre Sicherheit und Schutz. Vielen Dank für Ihre Zeit
und Zusammenarbeit.

Mit freundlichen Grüßen,
Raiffeisen Bank

Die IP Adresse habe ich zur Sicherheit teilweise unkenntlich gemacht.

Auffällig ist vorallem die unfassbar schlechte Grammatik:
[…] empfehlen wir Ihnen den Link unten klicken und die erforderlichen Informationen für die Aktualisierung […]
oder auch
[…] Mit diesem Service wird die Bank in Ihrer Installation Internet-Banking-Konto, Spam kostenlose und sichere zusätzliche loggen gegen Internet-Betrug […]

Wer solche Sätze versteht und dann befolgt (gerade das Onlinebanking betreffend), der sollte sich anschließend nicht über “Differenzen” auf dem eigenen Konto wundern.

Ein ganz anderer (aber ebenso wichtiger wie einfach zu kontrollierender) Punkt sind die E-Mailadressen:

Absender : Saxton, Lisa <LSaxton@palisadessd.org>
Empfänger: notice@domain.nl <notice@domain.nl>
Betreff  : Raiffeisen Kundendienst.

Wenn Sie Ihre Bank anschreibt, dann wird es immer eine entsprechende E-Mailadresse sein (z.Bsp. “mustermann@bankname.de” o.ä.).

Sollten Sie sich gefragt haben, wie solche Pishing-Mails aussehen, dann haben Sie nun ein Beispiel aus dem alltäglichen Spamwahnsinn gesehen.

11. Apr 2013
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Update 2: Probleme mit einem 3D-Drucker (Solidoodle)

Historie

10.04.2013 Solidoodle: Probleme mit einem 3D-Drucker
10.04.2013 Update: Probleme mit einem 3D-Drucker (Solidoodle)

Update 2

Solidoodles Support ist recht schnell – jedoch ein wenig unflexibel und schwer erreichbar (nur per E-Mail oder manchmal Skype Chat).

Man bekommt ein Formular (in englisch) per E-Mail zugeschickt und muss es ausfüllen. Obwohl alles mehrfach per Skype Chat und E-Mail abgeklärt wurde und beide Seiten sich über den erkannten Fehler einig sind. Das defekte Bauteil kostet ca. € 0,50 (50 cents !) – die Portokosten sind also das teuerste am Austausch.

Ich habe Solidoodle gebeten, aufgrund des geringen Preises der Komponente, bitte gleich 5 oder 10 Stück zu schicken.

Das Bauteil kann man z.Bsp. bei Conrad leider nicht kaufen – auch Ersatzkomponenten mit ähnlicher Leistung nicht.

10. Apr 2013
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Update: Probleme mit einem 3D-Drucker (Solidoodle)

Historie

10.04.2013 12:00 Solidoodle: Probleme mit einem 3D-Drucker

Update

Die Messung der Extruder-Heizung hat nun ergeben, dass diese defekt ist … nach zwei (!) gedruckten (kleinen) Teilen.

Der Solidoodle-Support hat mir im Chat erklärt, dass bei diesem Bauteil derzeit eine Wartezeit von ca. 10 Tagen besteht. Dazu kommt dann der Versand (ca. 5 Tage) und die Zollabwicklung (mit DHL dauert das ganze wieder 3-4 Tage, denn bei USPS/DHL muss man diese Abwicklung selbst übernehmen und Solidoodle versendet nur per USPS).

Dieses Bauteil scheint einemassive Schwachstelle des Druckers zu sein.

10. Apr 2013
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Solidoodle: Probleme mit einem 3D-Drucker

Seit kurzem habe ich einen 3D Drucker von “Solidoodle” (ein amerikanischer Hersteller aus Brooklyn, NY).

Das Anschließen ging einfach (auch wenn nur ein amerikanisches Stromkabel/-stecker der Sendung beiliegt. Meist hat man ein solches Kabel aber von Notebook-Adaptern noch herumliegen).

Die Installation ist ein weitaus größeres Problem, denn

  • es liegt keinerlei Hilfe oder Anleitung bei (auch nicht auf englisch)
  • es liegt auch keine Software (CD,DVD,USB-Stick, …) bei
  • die Software “Anleitung” von der Webseite ist leicht konfus und ..
  • .. lässt ein paar wichtige Schritte bei der Installation aus
    Dank des Informatikstudiums und Erfahrung könnte ich die meisten Fragen selbst lösen.
    Aber eine Linux-Installation sollte nur durch erfahrene Fachleute durchgeführt werden.
    Anfänger oder unerfahrene Computernutzer sollten immer Hilfe suchen.
  • Treiber liegen ebenfalls keine bei
    Hier ist eine mehrfache Installation erforderlich. Danach funktioniert die Verbindung zum Gerät per USB einwandfrei
  • Hinweis: Ein Anschlus via USB Hub ist nicht möglich. Es muss ein USB Anschluss am Computer genutzt werden
    (Wenn ich mal zuviel Zeit habe, werde ich eine Anleitung schreiben
    )

Als die Software installiert war, konnte ich mich zum Solidoodle-Drucker verbinden.

Erste Vorbereitung

Vor dem ersten Druck muss das Stück Plastik aus dem Extruder entfernt und durch einen längeren ersetzt werden.
Das ist nicht ganz so leicht, wie es sich anhört: Das Stück Plastik (hier: ABS) scheint vom Probedruck bei Solidoodle zu stammen und hängt sehr fest im Extruder. Das Extruder (Kopf / Header) muss per Software eingeschaltet werden und Zeit haben sich aufzuheizen. Dann kann in der Software eine Rückführung des ABS ausgelöst werden. Dann den “richtigen” ABS Streifen (am besten von der Rolle) einfügen. Das Drucken ist dann etwas kompliziert bis endlich der neue Streifen angenommen wurde und Plastik genutzt wird.

3D Textdruck

Der Textdruck funktionierte gut. Das erste Muster hat geklappt … also weiter mit einem eigenen 3D-Druck:

Das erste eigene Muster

Der erste Druck verlief gut. Das Modell entsprach meinen Vorstellungen und ich wollte ein zweites Modell drucken. Ich startete den Druck.

Als ich einen Moment später wieder zum Drucker kam, “druckte” der Extruder in der Luft:
Die Temperatur des Kopfes war auf Raumtemperatur gesunken und dadurch konnte das ABS nicht gedruckt werden. Den Druck brach ich ab, schickte einen “Reset” Auftrag zum Drucker und entfernte den bereits gedruckten Teil des Modells (ca. 0,5 cm hoch) von der Druckplatte. Dann wollte ich den Druck wieder starten und gab den Befehl zum Aufheizen des Extruders – ohne Erfolg. Er blieb auf Raumtemperatur. Auch Aus-/Einschalten, Reconnecten, usw. usf. brachte nichts.

Also wollte ich prüfen, ob der Extruder Strom bekommt und maß die beiden Leitungen (hier: rot und blau) durch:

  1. Die blaue Leitung kommt vom Temperatursensor und liefert immer 4,8 V
  2. Ist die Extruderheizung aus, liefert die rote Leitung 0,0 V, aber …
  3. wenn die Heizung aktiviert ist, liefert die Leitung 12,43 V
    Der Extruder bekommt also Strom zum Heizen

Supportanfrage

Das Problem habe ich jetzt per E-Mail an den Solidoodle-Support geschrieben.

Es kann doch aber nicht wahr, dass ein Drucker beim zweiten Ausdruck schon aufgibt.
Ohne jede Hilfe oder Anleitung fehlt einem schon das Gefühl, Kunde zu sein.

Ich werde hier die Lösung und nächsten Schritte dokumentieren.