Anleitungen
« Vorherige BeiträgeVMWare: Remote Console unter Linux (Ubuntu & Debian) installieren
Donnerstag, 03.11.2011Um auf ihrem Linux (Ubuntu oder Debian) Computer auch die VMWare Remote Console benutzen zu können, folgen Sie dieser Anleitung. Die normale Installation unter Firefox (als Plug-in bzw. Add-On scheitert):
- Laden Sie die Installationsdatei von Ihrem VMWare Server herunter:
wget http://servername/ui/plugin/vmware-vmrc-linux-x86.xpi
oder
wget --no-check-certificate https://servername/ui/plugin/vmware-vmrc-linux-x86.xpi
- Benennen Sie die heruntergeladene Datei von XPI in ZIP um:
mv vmware-vmrc-linux-x86.xpi vmware-vmrc-linux-x86.zip
- Legen Sie in Ihrem persönlichen Ordner ein neues Verzeichnis an:
cd ~ mkdir -p bin/vmwareconsole # make directory bin in your own homedir cd bin/vmwareconsole
- Entpacken Sie die ZIP-Datei (aus Punkt 2):
unzip /pfad/zur/vmware-vmrc-linux-x86.zip
- Legen Sie sich einen Link zum einfachen Ausführen an:
cd ~/bin ln -s vmwareconsole/plugins/vmware-vmrc .
- Starten Sie die Remote Console:
./vmware-vmrc
VMWare scheint uns Linux Benutzer nicht wirklich zu mögen – derart viele Hürden sind nicht mehr normal.
VMWare: Installation unter Debian 6 & Ubuntu 10.04 & Ubuntu 11
Donnerstag, 03.11.2011Bei der Installation des VMWare Servers 2.0.2 unter Debian 6 oder Ubuntu 10.04 bzw. Ubuntu 11 gibt es derzeit immer viele Probleme und Fragen. Häufig scheitert die installation an Fehlern beim Compilieren der Software auf dem eigenen Server.
Die folgende Anleitung hat bei uns auf allen aktuellen Linux Server (Debian & Ubuntu) immer gut funktioniert:
- Laden Sie sich den VMWare Server herunter:
https://www.vmware.com/tryvmware/p/activate.php?p=server20&lp=1&ext=1
Bitte achten Sie auch die richtige Version: 32 Bit oder 64 Bit Version
Bitte laden Sie nur die entsprechende “Binary (.gz) ” Datei herunter
Bitte notieren Sie sich die angezeigte Lizenznummer für die Linux-Version am Seitenanfang - Entpacken Sie die heruntergeladene Datei auf Ihrem Server: (Beispiel für die 64 Bit Version)
tar xzf VMware-server-2.0.2-203138.x86_64.tar.gz
Merken oder notieren Sie sich bitte das Verzeichnis in welches Sie entpackt haben
- Laden Sie sich von unserem Server bitte die folgende Datei herunter:
vmware-server-2.0.2-patches.tar
Beispiel unter Punkt 4 - Entspacken Sie die Datei (das Archiv) in ein lokales Verzeichnis
mkdir /root/vmware wget http://www.yourhelpcenter.de/wp-content/uploads/2011/11/vmware-server-2.0.2-patches.tar.gz tar xzf vmware-server-2.0.2-patches.tar.gz
- Öffnen Sie die Datei “patch-vmware_2.6.3x.sh” unter passen Sie den Pfad in Zeile 9 an:
nano patch-vmware_2.6.3x.sh
Geben Sie dort nun Ihren aktuellen Pfad an. In unserem Beispiel wäre es:
DIR=/root/vmware/
- Beenden und speichern Sie die Datei.
Bei “nano” drücken Sie bitte “Strg+X” und antworten dann mit “y” oder “j” - Führen Sie nun die Patches für die VMWare Server 2.0.2 installation aus:
./patch-vmware_2.6.3x.sh /path/to/vmware-server-distrib/lib/modules/source
- Nachdem alle Patches durchgeführt wurden starten Sie bitte die normale VMWare Installation:
cd /path/to/vmware-server-distrib ./vmware-install.pl
- Bestätigen Sie fast(!) alle Vorgaben einfach mit “Enter”.
Ausnahme ist die Eingabe eines Benutzernamens. die Installation fragt Sie: The current administrative user for VMware Server is ''. Would you like to specify a different administrator? [no]
Antworten Sie nun mit “y” für yes und geben Sie den entsprechenden Benutzernamen ein (z.Bsp. “root”)
Anschließend folgt die Eingabe Ihrer Lizenznummer (sh. Download unter Punkt 1) - Fertig.
Sie können Ihren VMWare Server nun im Browser unter “https://servername:8333/” erreichen.
Sollten Sie mit dem Firefox Browser arbeiten, beachten Sie bitte auch unseren folgenden Artikel:
Zugriff auf den VMWare Server mit Mozilla Firefox
Dieser löst das Problem der leeren Seiten im Firefox (keine Anmeldung am VMWare Server möglich)
Webmin: Installation unter Debian 6 & Ubuntu 10 & Ubuntu 11 (Linux)
Donnerstag, 03.11.2011Häufig werden wir gefragt, warum die Installtion von Webmin auf diesen Linuxsystem nicht läuft. Die uns dabei mitgeschickten Fehlermeldungen zeigen alle ein ähnliches Problem, welche Sie wie folgt lösen können:
- Laden Sie sich die aktuelle Webmin Version vom Hersteller herunter:
http://www.webmin.com/download.html
Am einfachsten direkt auf den gewünschten Server. Dabei hilft “wget”: (Beispiel)wget http://prdownloads.sourceforge.net/webadmin/webmin_1.570_all.deb
- Starten Sie die normale Installation eines .deb Packetes:
dpkg -i webmin_1.570_all.deb
- Die Installation wird (wahrscheinlich) scheitern, das Paket wurde jedoch entpackt und liegt nun bereit.
- Starten Sie die normale Installationverarbeitung und zwingen Sie Ihr Linux zur installation der bereit liegenden Pakete:
apt-get -f install
- Fertig – Sie erhalten am Ende die folgende Meldung:
Webmin install complete. You can now login to https://servername:10000/ - Sie können nun in Ihrem normalen Webbrowser die angezeigte Adresse eingeben und sich bei Webmin anmelden.
Linux: Samba Freigabe (Windowsfreigabe) unter Ubuntu einbinden
Montag, 10.10.2011Um eine Netzwerkfreigabe eines Samba-Servers oder Windows-Computers in Ubuntu einbinden zu können, folgen Sie dieser Anleitung:
- Installieren Sie (als Benutzer “root”) das “smbfs” Paket auf Ihrem Ubuntu PC:
apt-get install smbfs
Oder nutzen Sie die “sudo” Methode:sudo apt-get install smbfs
- Prüfen Sie die Verbindung durch den Aufbau einer Testverbindung:
mount.cifs //samba/folder /mountpunkt -o guest,ro
Dieser Befehl verbindet die Netzwerkfreigabe “folder” des Computers “samba” mit dem lokalen Verzeichnis “/mountpunkt”. Dabei wird die Verbindung schreibgeschützt (ro = read only) und ohne Passwortabfrage (“guest”) durchgeführt.
- Haben Sie die Freigabe mit dem vorherigen Befehl verbinden können, dann können Sie dieses Verbindung auch automatisch beim Systemstart aufbauen lassen. Tragen Sie dafür die Verbindung in die Datei “/ets/fstab” ein:
nano /etc/fstab
Fügen Sie diese Zeile an das Ende der Datei ein:
//samba/folder /mountpunkt cifs 0 0
Ersetzen Sie dabei bitte wieder die Namen durch die Pfade (s.o.).
Beenden uns speichern Sie die Datei (“Strg + X”, Nachfrage mit “Y” und “Enter”)
Javascript: Code minimieren (packen) mit “jsmin”
Mittwoch, 31.08.2011Um Ihren JavaScript Sourcecode ein wenig zu verschleiern hilft meist schon das komprimieren (packen) des Codes. Dabei werden vorallem unnötige Zeichen, Zeilenumbrüche und Kommentare entfernt und der Bandwurmtext wird erheblich schwerer zu lesen.
Der Vorteil gegenüber anderen JavaScript-Packern (JavaScript-Minimierern) ist die fehlende Umbenennung der Variablen etc. Häufig werden bei anderen Programmen (insbesondere JavaScript-Encodern) kleine Fehler oder Misverständnisse eingebaut, welche dann im Einsatz zu unerwarteten Fehlern führen können.
Damit Sie JsMin nutzen können folgen Sie dieser Anleitung:
- Erstellen Sie ein Verzeichnis und laden Sie den JSMin Source herunter:
- Um den C Source von JSMin zu compilieren benötigen Sie den gcc Compiler:
- Compilieren Sie den JSMin Sourcecode:
- Sie können das compilierte Programm in einen Ordner kopieren und einen Link (sym. Link) auf diese Datei legen:
sudo mv ~/jsmin/ /usr/local/lib/jsmin/ && \ sudo ln -s /usr/local/lib/jsmin/jsmin /usr/local/bin/jsmin
- Sie können JSMin nun nutzen:
1 2 3 4 | cd mkdir jsmin cd !$ wget http://www.crockford.com/javascript/jsmin.c |
1 | sudo apt-get install gcc |
1 | cc jsmin.c -o jsmin |
1 | ~/jsmin/jsmin < my_javascript.src.js > my_javascript.min.js |
OpenOffice: Textbausteine verwenden
Mittwoch, 31.08.2011In OpenOffice oder LibreOffice (der kostenlosen und quelloffenen Alternative zu Microsofts Office) können Sie sehr einfach und schnell Textbausteine verwenden. Diese helfen Ihnen, häufig genutzte Texte schnell und einfach einzufügen.
Textbaustein speichern (anlegen):
- Den gewünschten Text in OpenOffice schreiben und markieren
- “Strg + F3″ drücken
- Ein neues Fenster öffnet sich (“AutoText”)
Nun einen Namen eingeben (mind. 4 Zeichen lang)
Einen Code/Kürzel eingeben (mit welchem man diesen Baustein später abrufen kann) - Auf “AutoText” klicken und dann “Neu” anklicken
- Das Fenster mit einem Klick auf “Schließen” schließen
Textbaustein einfügen:
- Im Text den Code (das Kürzel) eingeben und “F3″ drücken
PostgreSQL Error: mainInsecure directory in $ENV{PATH}
Mittwoch, 04.05.2011Wenn Sie beim starten oder stoppen des PostgreSQL Datenbankservers die folgende Fehlermeldung erhalten:
Stopping PostgreSQL 8.3 database server: mainInsecure directory in $ENV{PATH} while running with -T switch at /usr/share/postgresql-common/PgCommon.pm line 654. failed!
failed!
… dann prüfen Sie bitte die Rechte der folgenden Verzeichnisse:
ls -ld /sbin /bin /usr/sbin /usr/bin
Die vier aufgelisteten Verzeichnisse sollten nicht das Recht “777″ (“drwxrwxrwx”) besitzen, sondern sollten aus Sicherheitsgründen für die Allgemeinheit nicht beschreibbar sein.
Korrigieren Sie ggf. die Rechte dieser Verzeichnisse mit dem folgenden Befehl:
chmod 755 /sbin /bin /usr/sbin /usr/bin
Nun können Sie den PostgreSQL Server starten und stoppen:
/etc/init.d/postgresql-8.3 stop /etc/init.d/postgresql-8.3 start
Linux: USB-Festplatte mounten (und automount)
Samstag, 12.03.2011Wenn Sie unter Linux (hier: Debian “squeeze”) eine externe USB Festplatte einbinden (mounten) möchten, dann können Sie folgenden Befehl benutzen:
mount /dev/sdb1 /media/usbhdd
Natürlich muss für den o.a. Befehl
- das Verzeichnis “/media/usbhdd” erstellt worden sein
- das Device (im Beispiel “sdb1″) durch das Device Ihrer USB-Festplatte ersetzt werden
Damit die USB-Festplatte automatisch beim Anschließen an den Linux-Computer eingebunden (“gemountet”) wird, folgenden Sie folgender Anleitung:
- Öffnen Sie die Datei “fstab”
nano /etc/fstab
- Fügen Sie folgende Zeile ein
/dev/sdb1 /media/usbhdd ext3 noauto,users,exec,noatime,umask=000 0 0
Der Zwischenraum (Leerzeichen) müssen durch einen “Tab” ersetzt werden
- Speichern Sie die Datei ab
- Starten Sie den Dienst “udev” neu:
/etc/init.d/udev restart
Linux: TightVNC-Server automatisch beim Booten starten (Debian)
Dienstag, 08.03.2011Wenn Sie Ihren TightVNC-Server beim Booten des Computers automatisch starten lassen möchten, dann hilft Ihnen diese Lösung.
- Melden Sie sich als “root” an
Alternativ geben Sie “su” und das root Passwort ein - Erstellen Sie die folgende Datei
nano /etc/init.d/vncserver
- Kopieren Sie den folgenden Text in die Datei:
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51
#!/bin/sh -e ### BEGIN INIT INFO # Provides: vncserver # Required-Start: networking # Default-Start: 3 4 5 # Default-Stop: 0 6 ### END INIT INFO PATH="$PATH:/usr/X11R6/bin/" # The Username:Group that will run VNC export USER="your_username" #${RUNAS} # The display that VNC will use DISPLAY="1" # Color depth (between 8 and 32) DEPTH="16" # The Desktop geometry to use. #GEOMETRY="<WIDTH>x<HEIGHT>" #GEOMETRY="800x600" GEOMETRY="1024x768" #GEOMETRY="1280x1024" # The name that the VNC Desktop will have. NAME="vnc-server" OPTIONS="-name ${NAME} -depth ${DEPTH} -geometry ${GEOMETRY} :${DISPLAY}" . /lib/lsb/init-functions case "$1" in start) log_action_begin_msg "Starting vncserver for user '${USER}' on localhost:${DISPLAY}" su ${USER} -c "/usr/bin/vncserver ${OPTIONS}" ;; stop) log_action_begin_msg "Stoping vncserver for user '${USER}' on localhost:${DISPLAY}" su ${USER} -c "/usr/bin/vncserver -kill :${DISPLAY}" ;; restart) $0 stop $0 start ;; esac exit 0 - In neueren Linux Versionen wird der “Required-Stop” Befehl benötigt. Sie würden dann die folgende Warnmeldung erhalten:
insserv: Script vncserver is broken: incomplete LSB comment. insserv: missing `Required-Stop:' entry: please add even if empty.
Fügen Sie dann bitte die beiden folgenden Zeilen oberhalb von “restart)” in Zeile 45 ein:
1 2
required-stop) ;;
- Ersetzen Sie den Text “your_username” (Zeile 12) durch den Benutzernamen, unter welchem der VNC Server auf Ihrem Computer laufen soll.
Bitte nutzen Sie nicht “root” als VNC Benutzer. Zwar läuft der VNC Server dann – jedoch wären evtl. Sicherheitslücken gleichzeitig ein Vollzugriff mit root-Rechten auf Ihrem Computer - Speichern Sie die Datei ab.
- Setzen Sie die benötigten Rechte für die Datei
chmod +x /etc/init.d/vncserver
- Laden Sie die Scripte für den Systemstart (oder Levelwechsel) neu
update-rc.d vncserver defaults
Manueller Start des VNC Servers
/etc/inid.d/vncserver start
Teilweise kann es zur folgenden Hinweismeldung kommen. Diese können Sie ignorieren.
update-rc.d: warning: vncserver start runlevel arguments (2 3 4 5) do not match LSB Default-Start values (3 4 5) update-rc.d: warning: vncserver stop runlevel arguments (0 1 6) do not match LSB Default-Stop values (0 6)
Manuelles Stoppen des VNC Servers
/etc/inid.d/vncserver stop
Hinweis
Bitte beachten Sie unbedingt auch unseren Artikel bzgl. der Tastenbelegung für VNC:
Linux: Tastaturlayout bei VNC Verbindungen korrigieren (keymapping)
Linux: Tastaturlayout bei VNC Verbindungen korrigieren (keymapping)
Dienstag, 08.03.2011Wenn Sie auf einem Linux (hier: Debian “lenny”) einen VNC Server laufen lassen (hier: “TightVNC”) dann können Probleme mit der Tastenbelegung auftreten. Gerade bei VNC Verbindungen via SSH häufen sich die gemeldeten Fehler bzgl. vertauschter Tasten etc.
Lösung
- Öffnen Sie die Datei “xstartup” des Benutzers, unter welchem der VNC Server läuft
- Fügen Sie direkt vor der Zeile “/etc/X11/Xsession” diese Zeile ein:
export XKL_XMODMAP_DISABLE=1 - Speichern Sie die Datei und starten Sie den VNC Server neu
Beispiel
nano /home/max/.vnc/xstartup
#!/bin/sh
xrdb $HOME/.Xresources
xsetroot -solid grey
#x-terminal-emulator -geometry 80x24+10+10 -ls -title "$VNCDESKTOP Desktop" &
#x-window-manager &
export XKL_XMODMAP_DISABLE=1
/etc/X11/Xsession
Uns gemeldete VNC Fehler (Beispiele)
- Im XTERM (VNC Client) geben Sie “abcdefg” per Tastatur ein.
Ausgabe: “asdfghj” - Die “Backspace” Taste funktioniert nicht
- Die “Enter” Taste funktioniert nicht