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WeTab: Vollsicherung des WeTab (WeTab Backup, Daten, System)

Samstag, 05.03.2011

Sie können relativ einfach eine vollständige Kopie Ihrer WeTab-”Festplatte” (es ist ein 16GB/32GB Flashspeicher) als Backup erstellen. Solche Datensicherungen (Diskimages) helfen Ihnen im Notfall, schnell und einfach wieder einen arbeitsfähigen Zustand Ihres WeTab (inkl. der Daten) zu erzeugen.

Sie benötigen die folgende Software (alles Freeware) und Hardware:

Vorbereitung
Installieren Sie die o.a. Software “Win32 Disk Imager” auf einem Computer und legen Sie zuerst ein Backup Ihres aktuellen USB Sticks an – selbst dann, wenn dieser leer ist. Sie benötigen dieses Backup um Ihren USB Stick bei Bedarf nach der Installation wiederherzustellen.

  1. Starten Sie “Win32 Disk Imager”
  2. Wählen Sie eine neue Datei unter “Image File” aus.
    Nehmen Sie eine Datei auf Ihrem Computer ohne Leerzeichen. Das Programm scheint teilweise Probleme mit Netzwerkdateien und Sonderzeichen zu haben.
  3. Wählen Sie unter “Device” Ihren USB Stick aus
  4. Klicken Sie auf “Read”. Das Image Ihres USB Sticks wird erstellt.

USB Stick für das Backup vorbereiten

  1. Starten Sie “Win32 Disk Imager”
  2. Wählen Sie die heruntergeladene Datei “clonezilla-live-1.2.6-59-i686.img” unter “Image File” aus.
    Sollten Sie die Datei im Netzwerk abgelegt haben und nun Probleme beim Erstellen des USB Sticks haben, kopieren Sie das Image auf Ihren lokalen Computer und wählen Sie die Datei dann dort aus.
  3. Wählen Sie unter “Device” Ihren USB Stick aus
  4. Klicken Sie auf “Write”. Ihr USB Stick wird vorbereitet.

WeTab vom USB Stick starten (booten)

  1. Stecken Sie den vorbereiteten USB Stick in das ausgeschaltete WeTab
    Bitte nutzen Sie dafür den oberen USB Anschluss. Unsere Anleitung basiert auf dieser Nutzung – bei Auswahl des anderes USB Anschlusses müssen Sie die Einstellungen entsprechend anpassen. Das kann leicht zu Datenverlust führen !
  2. Halten Sie das runde Sensorfeld auf der Vorderseite oben links zu.
    Es befindet sich links neben den Leuchten in der Ecke des WeTabs.
  3. Starten Sie nun (mit weiterhin abgedecktem Sensorfeld !) Ihr WeTab
    Wenn diese “ruhige” Version keinen Erfolg bringt, dann starten Sie Ihrem WeTab nochmals und tippen dabei sehr schnell auf dem Sensor herum bis Sie die Start-Datenträger-Auswahl sehen.
    Letzte Möglichkeit (ein wenig komplizierter):

    • WeTab ausschalten
    • Powertaste (auf der Rückseite) anschalten und gedrückt halten
    • Sobald die blaue LED (Vorderseite, oben links) anfängt zu leuchten die Sensortaste (links neben der LED) drücken und gedrückt halten
    • Wenn die blaue LED ungefähr eine halbe Sekunde leuchtete die Powertaste loslassen
  4. Auf dem ersten Bildschirm tippen Sie auf “BBS” oben rechts
  5. Wählen Sie aus der Liste Ihren USB Stick aus indem Sie den Eintrag doppelt antippen
  6. Sie sehen den Startbildschirm und die Auswahl von Clonezilla
    Durch kurzes Antippen des Sensorfeldes auf Ihrem WeTab können Sie zwischen den einzelnen Menüpunkten wechseln. Durch ein längeres Drücken auf das Sensorfeld wird die Auswahl gestartet.
  7. Schließen Sie nun Ihren Backup-Datenträger an den unteren USB-Anschluss an (oder den USB Hub)

Backup des WeTab durchführen (Datensicherung)

  1. Starten Sie “Clonezilla live (…)”
  2. Wählen Sie “en_US.UTF-8 English” aus
  3. “Select keymap from arch list”, dann “quertz” auswählen
  4. “German” > “Standard” > “latin1″
    Nun wird die deutsche Tastaturbelegung geladen
  5. “Start Clonezilla” bestätigen
  6. “device-image” wählen
    Dadurch erhalten Sie eine einzelne Imagedatei Ihres aktuellen WeTab (.img/.iso). Sie können jedoch auch “device-device” wählen – dafür ist diese Anleitung jedoch nicht ausgelegt.
  7. Wählen Sie “local_dev” aus
  8. Drücken Sie “Enter” (Returntaste) um fortzufahren
  9. Wählen Sie aus der Liste Ihren Backup-Datenträger aus
    sda1 = Meist der Prebootbereich (zum Laden des Betriebssystemes z.B. bei Windows7)
    sda2 = Meist die interne “Festplatte” (SanDisk Flash) Ihres WeTab
    sdb1 = Meist Ihr USB Stick, welchen Sie zum Start von Clonezilla nutzen
    sdc1 = Ihr Backup-Datenträger oder (falls eingesteckt) die SD Karte im WeTab
    sdd1 = Ihr Backup-Datenträger (falls dieser nicht unter sdc1 läuft)
  10. Tipp: Sie können Ihren Backup-Datenträger in fast allen Fällen sehr leicht an der Größenangabe erkennen. Die ersten Angaben nach dem Leerzeichen zeigen Ihnen die Datenträgergröße an. Wenn Sie also eine externe 250GB USB-Festplatte angesteckt haben, dann finden Sie diese z.Bsp. hier:
    sdc1 250GB_ntfs(…)_usb-Hersteller…

  11. Ihr Datenträger wird geprüft
    Ein beliebter Fehler bei externen USB-Festplatten und Windows ist, dass diese ohne das “Entladen” vom Windows-Computer getrennt wurden. Dann erkennt Clonezille diesen “Fehler” auf dem Datenträger und versucht ihnzu beheben. Sie erhalten folgenden Hinweis und müssen einen Moment warten:
    The file system wasn’t safely closed on Windows. Fixing.
  12. Wählen Sie ein Verzeichnis für das Backup aus
    Sind Sie sich nicht sicher, legen Sie das Backup in das Hauptverzeichnis (erster Eintrag = “/”)
  13. Ihnen wird eine Übersicht des belegten Speicherplatzes angezeigt. “Enter” drücken.
  14. Wählen Sie “Beginner” aus
  15. “savedisk” auswählen
  16. Name des Backups bestätigen oder anpassen
    Ihnen wird ein Name vorgeschlagen, welcher Datum und Stunde enthält. Sie sollten den Namen übernehmen, denn bei einer Rücksicherung (Recovery, Restore) kann das Programm teilweise Probleme mit Sonderzeichen bekommen – und dazu zählen z.Bsp. hier auch Leerzeichen.
  17. “sda” mit der Leertaste markieren (es erscheint ein “*”), dann “Enter”
    sda steht für die komplette interne Festplatte Ihres WeTab
  18. Die Befehlinformation mit “Enter” bestätigen
  19. Mit “y” und “Enter” die Rückfrage bestätigen
    Die meist gelbe Übersicht zeigt Ihnen nochmals alle Partitionen (Festplattenbereiche) an
  20. Bitte warten Sie die Sicherung ab …
    Es werden nun nacheinander alle entsprechenden Bereiche (Partitionen) Ihrer WeTab-Festplatte gesichert. Hinter “Remaining” können Sie die geschätzte Zeit für die aktuelle Sicherung ablesen. Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr WeTab mit der Stromversorgung verbunden ist und während der Datensicherung nicht plötzlich aufgrund eines leeren Akkus abbricht.
    Bei einer 32GB WeTab-Platte und USB2 dauert die Sicherung ca. 1-2 Stunden.
  21. Bei der Meldung “Press ‘Enter’ to continue” … Enter drücken
  22. Bitte entfernen Sie den USB-Stick vom WeTab
    VOn der Meldung “[...] usb3-2: USB disconnect …” auf dem Bildschirm nicht stören lassen
  23. Drücken Sie “Enter”. Dann geben Sie “reboot” ein und drücken wieder “Enter”.
    Ihr WeTab startet neu.
    Entfernen Sie während Ihr WeTab neu startet bitte schnell den USB-Hub mit Festplatte und Tastatur.

Nachbereitung (Nach Abschluss der Datensicherung)

  1. Trennen Sie alle angeschlossenen Geräte (Backup-Datenträger, USB-Stick, Tastatur) wieder von Ihrem WeTab
  2. Starten Sie das WeTab wieder wie gewohnt

Ihren USB Stick wiederherstellen

  1. Starten Sie “Win32 Disk Imager”
  2. Wählen Sie die zuvor gesicherte Datei Ihres USB Sticks unter “Image File” aus
  3. Wählen Sie unter “Device” Ihren USB Stick aus
  4. Klicken Sie auf “Write”. Ihr USB Stick wird wiederhergestellt.

Eine Anleitung für das Wiederherstellen Ihres WeTabs mit Ihrer gerade angefertigten Datensicherung finden Sie hier:

[Link folgt in Kürze]

WeTab: Nützliche Software (Freeware) und Einstellungen (für Windows7)

Mittwoch, 02.03.2011

Zur Info: Wie Sie Windows7 auf Ihrem WeTab installieren können zeigt Ihnen dieser Artikel:

WeTab: Anderes Betriebssystem installieren (hier: Windows7 inkl. Treiber)

Öffnen Sie die Systemverwaltung (Start > Systemsteuerung > Verwaltung) und tippen Sie doppelt auf “Dienste”. Die folgenden Dienste können Sie stoppen und deaktivieren (Starttyp = “Deaktiviert”):

Entfernen Sie unnötige Symbole neben der Systemuhr indem Sie einmal auf den kleinen nach oben weisenden Pfeil links neben der Uhr tippen. Wählen Sie “Anpassen” aus und setzen Sie die gewünschten Symbole auf “Symbol und Benachrichtigungen ausblenden”:

Passen Sie den Arbeitsplatz (Explorer) auf professionelles Arbeiten an:

Häufig benötigte Software (alles Freeware):

Linux: Festplatte partitionieren / formatieren (Ext3)

Mittwoch, 09.02.2011

Um eine Fesplatte (hier als Device “sdb1″ im System) zu formatieren, nutzen Sie diesen Befehl:

mkfs -t ext3 /dev/sdb1

Damit Sie den aktuellen Status nicht anzeigen zu lassen, nutzen Sie den Parameter “-q”:

mkfs -t ext3 -q /dev/sdb1

Partitionen verwalten können Sie unter Linux (hier: Debian) mit einem der folgenden Befehle:

partman

Dieses Programm für die Partitionierung ist die erste Wahl in Debian. Diese Software kann u.a. auch die Größe von bereits bestehenden Partitionen verändern und Dateisysteme erstellen (unter Microsoft auch “formatieren” genannt). Das Zuweisen von Einbindungspunkte (Mount points) ist möglich.

fdisk

Das Programm ist das Original von Linux und eher für Linux Experten geeignet. Bitte seien Sie sehr vorsichtig, wenn Sie bestehende FreeBSD-Partitionen auf Ihrer Festplatte haben.

cfdisk

Es ist besonders für Einsteiger geeignet, da der einfach zu bedienende Partitionierer im Vollbildmodus arbeitet. Aber bitte beachten Sie auch hier, daß “cfdisk” vorhandene FreeBSD-Partitionen nicht (er-)kennt und sich deswegen Probleme ergeben können.

Debian: Feste IP vergeben

Montag, 07.02.2011

Um unter Linux (hier: Debian) eine feste IP zu vergeben, folgen Sie diesen Schritten:

nano /etc/network/interfaces

Passen Sie das folgende Beispiel an Ihre Umgebung an. Hier wird die feste IP Adresse “192.168.0.10″ genutzt:

iface eth1 inet static
address 192.168.0.10
netmask 255.255.255.0
gateway 192.168.0.1

Um eine dynamische IP zu nutzen, ersetzen Sie die o.a. Zeilen durch diese:

iface eth1 inet dhcp

Zugriff auf den VMWare Server mit Mozilla Firefox

Samstag, 29.01.2011

Wenn Sie sich einen VMWare Server installiert haben (sh. auch unsere Anleitung “VMWare Server auf Linux Debian installieren“) oder bereits betreiben, dann werden Sie früher oder später das Problem bemerken, dass Sie mit dem aktuellen Mozilla Firefox Browser nicht mehr fehlerfrei auf die Administration Ihres Server zugreifen können.

Der Aufruf der URL “http://ihre-ip:8222″ oder “https://ihre-ip.8333″ führt dann zu einer weißen, meist leeren Webseite. Wenn Sie die Fehlerkonsole einsehen, finden Sie auch häufig eine dieser Fehlermeldungen:

Fehler in Javascript, Zeile xyz
Missing ";" in JavaScript "xyz.js"
Can't find script "xyz.js"

Öffnen Sie in Ihrem Firefox die folgende URL (Webseite):

about:config

Bestätigen Sie die angezeigte Rückfrage mit einem Klick auf “Ich werde vorsichtig sein …”.

Geben Sie in die obere Zeile (“Filter”) den Text “ssl2″ ein und warten Sie kurz. Ihnen werden in der Auswahl unterhalb der Filterzeile dann nurnoch sieben Zeilen angezeigt:

Ändern Sie alle Zeilen per Doppelklick auf “true”. Dadurch akzeptiert Ihr Browser wieder die benötigte SSL2 Verschlüsselung.

Schließen Sie den Firefox und starten Sie ihn erneut. Wenn Sie nun wieder Ihre VMWare Server Admin-Webseite (“https://ihre-ip:8333″) aufrufen, werden Sie sich anmelden können.

Strg+Alt+Entf (Ctrl-Alt-Del) bei Remote-Desktop (RDP)

Mittwoch, 12.01.2011

Wenn Sie auf einem Remotedesktop (RDP) einen “Affengriff” (Strg+Alt+Del) ausführen möchten, muss dafür einfach die folgende Kombination benutzen:

Strg + Alt + Ende

Bei einer VMWare Session hilft Ihnen diese Tastenkombination:

Strg + Alt + Einfg

Eine Remoteverbindung können Sie unter Windows auch mit diesem Befehl starten:

mstsc

Schlechter Service: Massive Probleme bei Alice (HanseNet) ?

Freitag, 10.12.2010

Es ist nicht das erste Mal, dass wir uns am “Service” der Alice GmbH stören. Leider bekommen wir immer wieder (und seit Jahren konsequent) solche Beschwerden auch aus dem Kunden- und Bekanntenumfeld.

Der Telefonsupport (immerhin für Kunden mit € 0,14 / Min bereits teuer genug) ist meist erst nach ettlichen Minuten Wartezeit erreichbar und dann leider auffällig häufig unhöflich. Im Vergleich zu anderen Hotlines scheint den Mitarbeitern von Alice der Kunde nicht schätzenswert zu sein – oder es ist den Mitarbeitern die Bedeutung von Kunden für ein Unternehmen einfach nicht bewußt. Egal wie – der Service ist zu Großteilen sehr stark ausbaufähig.

Auf Kundenanfragen per E-Mail muss man gerne mal 3-4 Tage warten; wobei man dann leider auch nicht immer mit einer Lösung rechnen kann: Häufig kommen Rückfragen, welche sich beim genaueren Lesen der eigentlichen Anfrage hätten klären lassen.

Für uns ist eine Häufung der Beschwerden über Alice ist einem anderen Punkt erkennbar: Viele Benutzer fragen bei uns nach, ob die Aussagen von Alice Mitarbeitern wirklich richtig sind. Leider ist auch hier eine teilweise mangelhafte technische Ausbildung erkennbar.
Ein paar Stilblüten gefällig ? Wir haben Ihnen mal ein paar der schönsten Antworten an unsere Kunden aufgeführt:

Wirklich schade, denn mit geschultem und niveauvollem Hotlinepersonal könnte die Firma ein Vermögen machen … und unzufriedene Kunden zum Großteil bestimmt wieder freundlich stimmen.

Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht ? Dann schreiben Sie gerne einen Kommentar.

Linux: root Passwort vergessen (Administrator Passwort)

Dienstag, 23.11.2010

Wenn Sie Ihr root Passwort für Ihr Linux System (in diesem Beispiel für “Debian”) vergessen haben, können Sie trotzdem mithilfe dieses Artikels auf Ihr System zugreifen: Sie setzen sich ein neues Passwort.

Beim Booten des Systems können Sie (kurz) zwischen Optionen auswählen. Starten Sie den Computer im “Single user mode” (ggf. “init=/bin/bash” beim der Zeile “Kernel” anfügen). Dadurch haben Sie nach dem Booten Schreibzugriff auf die Datei “/etc/shadow”.

Geben Sie dann den Befehl “passwd” ein oder bearbeiten Sie die Passwortdatei direkt mit “nano /etc/shadow”. Dabei können Sie für den Benutzer “root” den Passwortcode leeren und beim nächsten Booten sich als Benutzer “root” ohne Passwort anmelden. Dabei sollten Sie dringend darauf achten, dass Ihr Computer während dieses Vorganges vom Netzwerk getrennt ist und Sie nach dem normalen Booten sofort ein neues, sicheres Passwort für den Benutzer “root” vergeben.

Linux: Backup zwischen Servern mit rsync (via SSH)

Dienstag, 05.10.2010

Installieren Sie auch beiden Server (Datenquelle und Ziel) das Programm “rsync”. Auch auf dem Zielcomputer muss diese Software installiert sein, da dieser natürlich das Protokoll verstehen muss:

apt-get install rsync

Vorbereitung des zu sichernden Servers (Datenquelle)

Erzeugen Sie auf der Datenquelle (dem zu sichernden Computer) einen DSA Schlüssel. Führen Sie dafür den folgenden Befehl als Benutzer “root” aus:

ssh-keygen -t dsa

Bestätigen Sie bei den Rückfragen den Dateinamen für den Schlüssel und das Verschlüsselungspasswort jeweils mit Enter.

Anschließend finden Sie auf dem Computer die beiden folgenden Dateien:

Vorbereitung des Sicherungsservers (Datenziel)

Erstellen Sie einen neuen Benutzer “remotebackup”

useradd -m remotebackup

… und vergeben Sie ein geheimes Passwort für diesen Benutzer:

passwd remotebackup

Sie dürfen aus Sicherheitsgründen dem Benutzer “remotebackup” keine Root-Rechte geben. Jedoch wird für das Ausführen des rsync Programmes dieses Recht benötigt – u.a. um alle Verzeichnisse lesen zu können. Zum Lösen dieser Situation nutzen wir das Programm “visudo”:

visudo

Fügen Sie die folgende Zeile in der angezeigten Datei hinzu …

remotebackup ALL=(root)NOPASSWD:/usr/bin/rsync

… und beenden Sie die Eingabe durch Drücken der “ESC” Taste. Geben Sie dann “wq” ein und drücken Sie die “Enter” Taste. Die Änderung wird gespeichert.

Im nächsten Schritt erlauben wir dem zu sichernden Server die automatisch Anmeldung am Zielserver. Dafür nutzen wir die automatische, schlüsselbasierte Authentifizierung per SSH. Dabei muss der zu sichernde Server automatisch die Gültigkeit des übergebenen DSA Schlüssels überprüfen können.

Erstellen Sie auf dem Ziel-Server das Verzeichnis “/home/remotebackup/.ssh” – sofern es noch nicht existieren sollte:

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su remotebackup
mkdir ~/.ssh
chmod 700 ~/.ssh

Fügen Sie den öffentlichen DSA-Schlüssel (s.o.) an das Ende der Datei “/home/remotebackup/.ssh/authorized_keys” ein:

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cd ~/.ssh
ssh -l root [IP Quell-Server] cat /root/.ssh/id_dsa.pub >> authorized_keys

chmod 600 authorized_keys

Sollte dieser Weg nicht funktionieren, können Sie natürlich auch die Datei per "scp" kopieren und den Inhalt dann manuell anfügen.

Im letzten Schritt für eine automatische SSH Authentifizierung müssen Sie die entsprechende Option in der Datei "/etc/sshd/sshd_config" aktivieren:

PubkeyAuthentication yes

Testen Sie die automatische Authentifizierung:

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ssh -l remotebackup [IP Quell-Server]

Datensicherung (Skripte)

Die beiden Server sind vorbereitet. Auf dem Quell-Server legen Sie nun bitte die Datei "/root/rsync-excludes.conf" an. Diese enthält alle Verzeichnisse, welche nicht gesichert werden sollen. Dabei werden auch deren Unterverzeichnisse nicht gesichert.

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/cdrom
/dev
/lost+found
/proc
/sys
/tmp

Erstellen Sie das Backupscript "/usr/local/bin/backup.sh":

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#!/bin/sh
 
echo "Starte Server-Backup .."
 
BACKUPDIR=/
TARGETUSER=remotebackup
TARGETDIR=/home/remotebackup/backup_`date +'%Y-%m-%d'`
EXCLUDES=/root/rsync-excludes.conf
 
BACKUPSERVER=[IP Ziel-Server]
 
rsync -avz --numeric-ids -e ssh --delete --delete-excluded --stats --exclude-from="$EXCLUDES" $BACKUPDIR $TARGETUSER@$BACKUPSERVER:$TARGETDIR
 
echo "Backup beendet."

Vergessen Sie bitte nicht, im vorherigen Script die IP (oder den Hostnamen) des Ziel-Servers einzusetzen. Danach machen Sie das Skript bitte ausführbar:

chmod a+x /usr/local/bin/backup.sh

Script testen

Testen Sie die Datensicherung des Servers durch das manuelle Starten des Scriptes:

backup.sh

Automatische Datensicherung (Batch / CronJob)

Um die Datensicherung (Serverkopie) automatisch jeden Morgen um 4 Uhr zu starten, fügen Sie in der Datei "/etc/crontab" die folgende Zeile ein:

0 4   * * *  root   /usr/local/bin/backup.sh

Linux: Größe aller Dateien eines Verzeichnisses anzeigen (rekursiv)

Dienstag, 05.10.2010

Um den benötigten Speicherplatz eines Verzeichnisses inkl. der vorhandenen Unterverzeichnisse zu berechnen, nutzen Sie folgenden Befehl:

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du -s ./
6691244 ./

Für eine besser zu lesende Darstellung (in KB, MB, GB, ..) er erhalten, hilft die “-h” Option:

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du -s -h ./
6.4G    ./

Das aktuelle Verzeichnis erhalten Sie durch “./” (sh. vorherige Beispiele). Um andere Verzeichniss-Summen zu erhalten, geben Sie das entsprechende Verzeichnis direkt an:

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du -s -h /home/
632M    /home/
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