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Flutwelle: Die Festplattenpreise explodieren

Montag, 31.10.2011

In Thailand steigt das Wasser teilweise noch immer und Teile sind (stark) überflutet.

Diese Katastrophe lähmt und trifft nicht nur die Bevölkerung Thailands … auch viele Fabriken und Zulieferfirmen für die Festplattenproduktion sind vom Wasser betroffen und stehen still. Die Produktion wurde dadurch in Teilen Thailands gestoppt und in Europa wird nun der Festplattenspeicher (Hardware) knapp. Zwar sind die Großläger noch gut gefüllt, doch Hamsterkäufe bringen die Händler in diesen Tagen in Probleme. Wenn nun auch die (absichtliche ?) Panikmache beginnt, dann wird es vor Weihnachten sehr schwer noch Festplatten kaufen zu können. In wie weit sich die steigenden Festplattenpreise sich auf die Verkaufspreise von Komplettsystemen (PC, Laptops, Notebooks) auswirken wird ist noch nicht bekannt.

Der Bedarf an Datenträgern mit einem TB (Terabyte) und mehr ist derzeit besonders gestiegen. Lag der Preis für eine 3 TB Festplatte (3,5 Zoll) noch bei ca. € 112,-, so müssen Käufer heute ca. € 135,- zahlen:

Quelle: http://www1.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/2715362_-caviar-green-sata-iii-3tb-western-digital.html

Die hohen Preise werden sich der Erfahrung nach nur langsam wieder senken. Daher rechnen wir noch bis zum Frühling 2012 mit diesen hohen Kosten. Sollte die Flutkatastrophe noch länger anhalten oder sich ausweiten, werden die Preise weiter steigen und der Engpass noch länger anhalten.

Linux: Samba Freigabe (Windowsfreigabe) unter Ubuntu einbinden

Montag, 10.10.2011

Um eine Netzwerkfreigabe eines Samba-Servers oder Windows-Computers in Ubuntu einbinden zu können, folgen Sie dieser Anleitung:

  1. Installieren Sie (als Benutzer “root”) das “smbfs” Paket auf Ihrem Ubuntu PC:
    apt-get install smbfs
    Oder nutzen Sie die “sudo” Methode:

    sudo apt-get install smbfs
  2. Prüfen Sie die Verbindung durch den Aufbau einer Testverbindung:
    mount.cifs //samba/folder /mountpunkt -o guest,ro

    Dieser Befehl verbindet die Netzwerkfreigabe “folder” des Computers “samba” mit dem lokalen Verzeichnis “/mountpunkt”. Dabei wird die Verbindung schreibgeschützt (ro = read only) und ohne Passwortabfrage (“guest”) durchgeführt.

  3. Haben Sie die Freigabe mit dem vorherigen Befehl verbinden können, dann können Sie dieses Verbindung auch automatisch beim Systemstart aufbauen lassen. Tragen Sie dafür die Verbindung in die Datei “/ets/fstab” ein:
    nano /etc/fstab

    Fügen Sie diese Zeile an das Ende der Datei ein:

    //samba/folder /mountpunkt cifs 0 0

    Ersetzen Sie dabei bitte wieder die Namen durch die Pfade (s.o.).
    Beenden uns speichern Sie die Datei (“Strg + X”, Nachfrage mit “Y” und “Enter”)

Handy: Internetzugriff sperren (Schutz vor hohen Internetrechnungen)

Montag, 26.09.2011

Die meisten Mobiltelefone verfügen heute über einen Internetzugang. Fast jeder möchte diesen nur relativ selten nutzen und sich nicht durch “Schnellzugriffstasten” (Hotkeys) automatisch mit dem Internet verbinden lassen. Und nicht selten führt diese automatische Verbindung zu (sehr) hohen Kosten und damit viel zu hohen Rechnungen des Telefonanbieters (Providers).

Um Ihr Handy komplett vor dem Internetzugriff abzusichern, können Sie die Einstellung der “Gateway IP” (“Gateway Address”) ändern. Diese IP Adresse (4 Zahlen durch Punkte getrennt) stellt, grob gesagt, die Schnittstelle zwischen Handy und Internet dar. Wenn Sie diese Adresse nur auf eine nicht existente IP Adresse setzen (z.Bsp. “0.0.0.0″) setzen, dann kann Ihr Handy das Internet nicht erreichen.

Sollten Sie die Einstellung nicht finden, suchen Sie das Schlagwort “Gateway” im Handbuch Ihres Handys oder rufen Sie Ihren Provider an.

Hinweis: Im Ausland gibt es einen Schutz … ab € 60,- wird der Benutzer gewarnt.

Linux: Verschläft Ubuntu die Tablets ?

Donnerstag, 01.09.2011

Ubuntu scheint weiterhin nur auf Netbooks zu setzen und dabei die Tablets zu verschlafen. Eine Version für Tablets (ohne Tastatur) ist immer noch nicht in Sicht:

http://www.canonical.com/about-ubuntu/for-you

In den Foren und Linuxgruppen wird schon lange der Ruf nach einer Tabletversion laut – mittlerweile beginnt die Abwanderung zu anderen Betriebssystemen. Zwar sind damit nicht alle Tabletbenutzer zufrieden – jedoch scheint Ubuntu (Canonical) die Möglichkeit zu übersehen, dass diese Betriebssysteme sich nun anpassen und eine Menge an Ubuntu-Anhängern wechselt.

Javascript: Code minimieren (packen) mit “jsmin”

Mittwoch, 31.08.2011

Um Ihren JavaScript Sourcecode ein wenig zu verschleiern hilft meist schon das komprimieren (packen) des Codes. Dabei werden vorallem unnötige Zeichen, Zeilenumbrüche und Kommentare entfernt und der Bandwurmtext wird erheblich schwerer zu lesen.

Der Vorteil gegenüber anderen JavaScript-Packern (JavaScript-Minimierern) ist die fehlende Umbenennung der Variablen etc. Häufig werden bei anderen Programmen (insbesondere JavaScript-Encodern) kleine Fehler oder Misverständnisse eingebaut, welche dann im Einsatz zu unerwarteten Fehlern führen können.

Damit Sie JsMin nutzen können folgen Sie dieser Anleitung:

  1. Erstellen Sie ein Verzeichnis und laden Sie den JSMin Source herunter:
  2. 1
    2
    3
    4
    
    cd
    mkdir jsmin
    cd !$
    wget http://www.crockford.com/javascript/jsmin.c
  3. Um den C Source von JSMin zu compilieren benötigen Sie den gcc Compiler:
  4. 1
    
    sudo apt-get install gcc
  5. Compilieren Sie den JSMin Sourcecode:
  6. 1
    
    cc jsmin.c -o jsmin
  7. Sie können das compilierte Programm in einen Ordner kopieren und einen Link (sym. Link) auf diese Datei legen:
    sudo mv ~/jsmin/ /usr/local/lib/jsmin/ && \
    sudo ln -s /usr/local/lib/jsmin/jsmin /usr/local/bin/jsmin
  8. Sie können JSMin nun nutzen:
  9. 1
    
    ~/jsmin/jsmin < my_javascript.src.js > my_javascript.min.js

OpenOffice: Textbausteine verwenden

Mittwoch, 31.08.2011

In OpenOffice oder LibreOffice (der kostenlosen und quelloffenen Alternative zu Microsofts Office) können Sie sehr einfach und schnell Textbausteine verwenden. Diese helfen Ihnen, häufig genutzte Texte schnell und einfach einzufügen.

Textbaustein speichern (anlegen):

  1. Den gewünschten Text in OpenOffice schreiben und markieren
  2. “Strg + F3″ drücken
  3. Ein neues Fenster öffnet sich (“AutoText”)
    Nun einen Namen eingeben (mind. 4 Zeichen lang)
    Einen Code/Kürzel eingeben (mit welchem man diesen Baustein später abrufen kann)
  4. Auf “AutoText” klicken und dann “Neu” anklicken
  5. Das Fenster mit einem Klick auf “Schließen” schließen

Textbaustein einfügen:

  1. Im Text den Code (das Kürzel) eingeben und “F3″ drücken

Apache: Address already in use: make_sock

Mittwoch, 13.07.2011

Wenn Sie beim Start des Apache2 Webservers die folgende Fehlermeldung erhalten, dann hilft Ihnen dieser Artikel weiter:

(98)Address already in use: make_sock: could not bind to address [::]:80
(98)Address already in use: make_sock: could not bind to address 0.0.0.0:80
no listening sockets available, shutting down
Unable to open logs

Stoppen Sie die blockierenden Programme, welche auf Port 80 (TCP) laufen (Zeile 1) und starten Sie den Apache WebServer erneut (Zeile 2):

1
2
sudo fuser -k -n tcp 80
sudo /etc/init.d/apache2 start

PostgreSQL Error: mainInsecure directory in $ENV{PATH}

Mittwoch, 04.05.2011

Wenn Sie beim starten oder stoppen des PostgreSQL Datenbankservers die folgende Fehlermeldung erhalten:

Stopping PostgreSQL 8.3 database server: mainInsecure directory in $ENV{PATH} while running with -T switch at /usr/share/postgresql-common/PgCommon.pm line 654. failed!
failed!

… dann prüfen Sie bitte die Rechte der folgenden Verzeichnisse:

ls -ld /sbin /bin /usr/sbin /usr/bin

Die vier aufgelisteten Verzeichnisse sollten nicht das Recht “777″ (“drwxrwxrwx”) besitzen, sondern sollten aus Sicherheitsgründen für die Allgemeinheit nicht beschreibbar sein.

Korrigieren Sie ggf. die Rechte dieser Verzeichnisse mit dem folgenden Befehl:

chmod 755 /sbin /bin /usr/sbin /usr/bin

Nun können Sie den PostgreSQL Server starten und stoppen:

/etc/init.d/postgresql-8.3 stop
/etc/init.d/postgresql-8.3 start

Windows: Java Updates deaktivieren

Dienstag, 19.04.2011

Wenn Sie auch das kleine Java-Symbol in der Windowsleiste (unten rechts neben der Uhr) ode die ständigen Updatehinweise nerven, dann folgen Sie dieser Anleitung:

  1. Klicken Sie das orange Java-Symbol mit der rechten Maustaste an
  2. Wählen Sie “Eigenschaften” aus dem Menü aus
  3. Löschen Sie den Haken vor “Automatisch nach Updates suchen”
  4. Bestätigen Sie die Rückfrage mit “Nie prüfen”
  5. Klicken Sie auf “Anwenden” unten rechts im Fenster
  6. Schließen Sie das Fenster durch einen Klick auf “OK”

Linux: USB-Festplatte mounten (und automount)

Samstag, 12.03.2011

Wenn Sie unter Linux (hier: Debian “squeeze”) eine externe USB Festplatte einbinden (mounten) möchten, dann können Sie folgenden Befehl benutzen:

mount /dev/sdb1 /media/usbhdd

Natürlich muss für den o.a. Befehl

  1. das Verzeichnis “/media/usbhdd” erstellt worden sein
  2. das Device (im Beispiel “sdb1″) durch das Device Ihrer USB-Festplatte ersetzt werden

Damit die USB-Festplatte automatisch beim Anschließen an den Linux-Computer eingebunden (“gemountet”) wird, folgenden Sie folgender Anleitung:

  1. Öffnen Sie die Datei “fstab”
    nano /etc/fstab
  2. Fügen Sie folgende Zeile ein
    /dev/sdb1  /media/usbhdd  ext3  noauto,users,exec,noatime,umask=000  0  0

    Der Zwischenraum (Leerzeichen) müssen durch einen “Tab” ersetzt werden

  3. Speichern Sie die Datei ab
  4. Starten Sie den Dienst “udev” neu:
    /etc/init.d/udev restart
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