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Archiv für den Oktober 2009

Linux: Eclipse mit SVN installieren

Donnerstag, 29.10.2009

1. Schritt

Laden Sie sich Eclipse herunter. Unter www.eclipse.org/downloads/packages/release/ganymede/sr2 finden Sie unterschiedliche Versionen.
Dieses Beispiel basiert auf Eclipse for PHP Devlopers (aktuell ca. 151 MB) für ein 32bit Linux: eclipse-SDK-3.4.2-linux-gtk.tar.gz

2. Schritt

Entpacken Sie das heruntergeladene Archiv auf Ihre Festplatte. Für Windows-Systeme empfehlen wir das ZIP Archiv-Format, da Windows heute bereits eingebaute Entpackfunktionen (Dekomprimierung) anbietet. Klicken Sie dafür mit der rechten Maustaste auf die heruntergeladene Datei und wählen Sie ???.
In unserem Beispiel (Linux/openSuse) entpackten wir das tar.gz Format:

tar xzf eclipse-SDK-3.4.2-linux-gtk.tar.gz

Die entpackten Dateien finden Sie im automatisch erstellen Verzeichnis “eclispe”. Damit auch ggf. andere Benutzer auf unserem System Eclipse nutzen können, sollten wir die Software in ein anderes Verzeichnis kopieren:

mv eclipse /usr/bin/

Bei Windows verschieben wir das erhaltene Eclipse-Verzeichnis in den Ordner “C:\Programme”.

3. Schritt

Starten Sie Eclipse. Unter Windows klicken Sie doppelt auf die “eclipse.exe” im Ordner “C:\Programme\eclipse\”. Unter Linux geben Sie folgenden Befehl ein:

/usr/bin/eclipse/eclipse &

4. Schritt

Legen Sie das Workspaceverzeichnis fest. Diese Angabe können Sie später ändern – jedoch ist das meist mit Aufwand und kleineren Problemen verbunden. In diesem Beispiel (unter Linux) habe ich “/home/benutzername/workspace” verwendet.

Der Willkommenbildschirm von Eclipse wird angezeigt. Dort den rechten Pfeil wählen “Workbench”.

5. Schritt

Eclipse selbst ist bereits einsetzbar. Es fehlt uns jetzt noch das SVN Plugin:

WordPress: Seite nicht im Menü anzeigen

Dienstag, 27.10.2009

Wenn Sie in WordPress eine Seite nicht im Menü anzeigen möchten, dann gibt es eine schnelle und einfache Möglichkeit:

Hinweis:
Diese Methode basiert auf der automatisch von Ihrer Datenbank vergebenen ID der Seite. Sollte diese sich ändern (was nur bei Neuinstallationen oder manuellen Manipulationen geschieht), muss auch die ID im “exclude” geändert werden.

WordPress: Schutz des Administrationsbereiches (wp-admin)

Sonntag, 25.10.2009

Der Administrationsbereich von WordPress ist standardmäßig unter dem Pfad /wp-admin zu erreichen. Das erleichtert die Angriffe auf Ihre Webseite, das Backend und Ihre Daten erheblich, denn der Zugang (Eingang) muss garnicht erst gesucht werden. Ein Angriff kann sofort und einfach beginnen. Meist wird dabei versucht, Ihr Passwort zu erraten oder alternative Benutzer (deren Namen man in Ihren Artikeln auf der Webseite findet) durchprobiert (Brute-Force-Angriffe).

Ein guter, einfacher und kostenloser zusätzlicher Schutz ist die Zugangskontrolle durch Ihren eigenen Webserver. Dabei ist diese Methode durch eine .htaccess Datei auf den Apache Server ausgelegt. Der IIS unterstützt derzeit diese Technik nicht ohne Zusatzprogramme.

Das folgende (kostenlos) PHP Script übernimmt die Erstellung der entsprechenden beiden Dateien (.htaccess und .htpasswd) für Sie.
Dabei läuft das Programm direkt auf Ihrem Server und übermittelt keinerlei Daten.
Natürlich erhalten Sie das uncodierte PHP Script im Sourcecode (Klartext) und können daher die Sicherheit kontrollieren.

Ihre Fragen oder Wünsche nehmen wir immer gerne an und setzen sie um. Wir hoffen, Ihnen dadurch immer ein passendes und aktuelles Tool liefern zu können:

Installation:

  1. Laden Sie sich das PHP Script herunter:
    Downloadseite für das PHP Tool (Freeware)
  2. Entpacken und speichern Sie das Script auf Ihrem WebServer im Verzeichnis /wp-admin
  3. Starten Sie das Programm durch Aufruf im Browser:

    http://www.ihr_server.de/wp-admin/wordpress-secure-admin.php

  4. Tragen Sie einen Benutzer und das gewünschte (geheime !) Passwort in die Felder ein und klicken Sie auf “Speichern”.
  5. Bevor Ihnen das Formular wieder angezeigt wird, sehen Sie bereits die Schutzabfrage:
    Geben Sie den in Schritt 4 erstellen Benutzer und das Kennwort ein.

Deinstallation:

Sie können den zusätzlichen Schutz jederzeit ohne Schaden für Ihre WordPress-Installation entfernen. Da weder das Script noch die .htaccess / .htpasswd Dateien weitere Daten auf die Festplatte oder in die Datenbank schreiben, reicht zum vollständigen Entfernen folgendes:

… oder manuell (z.Bsp. per FTP):

Hinweise:

Möchten Sie einige der Unterverzeichnisse von wp-admin (“css” und “images”) trotzdem freigeben, beachten Sie bitte auch unseren Artikel “.htaccess: Zugriff auf ein Unterverzeichnis erlauben“. Dort beschreiben wir die .htacees Technik, die die Freigabe von Unterverzeichnissen innerhalb von geschützten Verzeichnissen erlaubt.

openSuse: Bildschirmauflösung ohne Iconbar ändern

Sonntag, 25.10.2009

Es kann ja vorkommen (ich habe selbst leider auch geschafft), dass man eine falsche Bildschirmauflösung wählt. In der Testansicht ist noch alles bestens, danach fehlt dann aber z.Bsp. am unteren Bildschirmrand die Iconbar (Systemsymbol, Programmicons, Uhr, etc.). Passiert ist mir das auf einem Toshiba Notebook R400 eines Bekannten.

Auch die Tastenkombination Strg+Alt+F1 u.w. lieferten nurnoch einen schwarzen Bildschirm. Das Ankoppeln eines weiteren externen Monitores war auch erfolglos.

Mir hat folgender Weg geholfen:

Linux: .bin installieren (z.Bsp. GoogleEarth)

Freitag, 16.10.2009

Wenn Sie eine .bin Datei als Download erhalten haben (z.Bsp. für GoogleEarth für Linux), gibt es teilweise Probleme mit der Installation.

Dieser Weg hilft Ihnen weiter:
Öffnen Sie ein Terminal (xterm)
Linuxsymbol unten links / Favoriten / Terminal
Gehen Sie zum Verzeichnis mit der .bin Datei (hier: Home-Verzeichnis)
cd ~
Datei ausführbar machen (hier: GoogleEarth Download)
chmod +x ./GoogleEarthLinux.bin
Installation starten
./GoogleEarthLinux.bin

Apache: Lösung für “mod_fcgid: can’t apply process slot”

Freitag, 02.10.2009

Es kommt (wenn auch selten) vor, dass sich der Apache2 Webserver aufhängt. Problematisch wird es aber erst, wenn die PHP Scripte auf dem Server per FCGI verarbeitet werden. Aus bisher noch nicht erkannten Gründen werden dabei entweder nur (leichter Schaden) die Rechte der “suexec” oder “suexec2″ verändert – in schweren Fällen werden scheinbar die Programme beschädigt.

Fehlermeldungen (Beispiele):

Log des virtuellen Hosts (Apache2):

[warn] mod_fcgid: can't apply process slot for /etc/srv/test/htdocs/index.php
[error] [client x.x.x.x] File does not exist: /etc/srv/test/errors/503.html

Andere Fehlermeldung im Apache Haupt-Log:

[debug] arch/unix/fcgid_proc_unix.c(731): Connection refused:
mod_fcgid: can't connect unix domain socket: /var/lib/apache2/fcgid/sock/4222.1

Lösung:

Zuerst prüfen, ob ein “leichter Schaden” vorliegt:

cd /usr/sbin
dir suexec*

Erhalten Sie diese Ansicht,

-rwxr-xr-x 1 root root 14036 Oct 21 01:39 suexec2

müssen Sie die folgenden Befehle (als root) ausführen:

chgrp www suexec2
chmod 4750 suexec2

Danach wird die Ansicht so aussehen:

-rwsr-x— 1 root www 14036 Oct 21 01:39 suexec2

Nun den Apache2 neu starten:

rcapache2 restart

Sollte sich das Problem nicht gelöst haben, per Yast2 die folgenden Module updaten lassen:

Danach wieder die Rechte der suexec setzen (s.o.).

Datenausführungsverhinderung von Microsoft

Freitag, 02.10.2009

Microsoft hat es mal wieder geschafft. Die “Sicherheit” hindert einen am Arbeiten.

Diese Mal plötzlich beim Öffnen eines Ordners im Dateiexplorer mit mehr als 20 Photos:
Datenausführungsverhinderung von Microsoft Windows
Dieses Programm wurde aus Sicherheitsgründen geschlossen.

Lösung:

Start > Ausführen > "cmd" [Enter]
attrib -S -H -R c:\boot.ini [Enter]
notepad c:\boot.ini [Enter]

Nun in der Datei den Parameter auf “/NoExecute=AlwaysOff” ändern und speichern.

attrib +S +H +R c:\boot.ini [Enter]

Die Änderungen werden erst nach einem Neustart des Rechners wirksam.